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Furtwangen Informatiker hacken mal ganz legal

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Lernen, wie Hacker vorgehen, um Systeme zu schützen, stand für die Studenten auf dem Programm. Foto: Kugele Foto: Schwarzwälder-Bote

Furtwangen. Es wird wieder "gehackt". Für Informatikstudenten der Hochschule Furtwangen ist es ein alljährliches Highlight, ganz legal in die Rolle von Hackern zu schlüpfen. Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Fakultät Informatik im Mai den Hack2Improve Workshop, in dem der Sicherheit von Computern auf den Zahn gefühlt wurde.

Schlagzeilen über Datenangriffe treiben so manchem Anwender die Schweißperlen auf die Stirn. Können unsere Informatiker bei zunehmender Vernetzung die Systeme in Zukunft noch beherrschen? Nur wer als Informatiker selbst gelernt hat, wie Computer Hacker arbeiten, kann die Sicherheit der Systeme gewährleisten.

Auf Einladung der Fakultät kam der IT-Sicherheitsdienstleister Schutzwerk GmbH aus Ulm an die Hochschule, um praxisnah mit 60 Teilnehmern das Hacking Event durchzuführen. Die Firma ist ein unabhängiges und international tätiges Beratungsunternehmen mit Kernkompetenzen in der Prüfung und konzeptbezogenen Optimierung der Bereiche IT-Sicherheit, Datenschutz und Unternehmenssicherheit.

Die Teilnehmer probierten in abwechslungsreichen Szenarien den Ernstfall aus. So wurden Netzwerksicherheit, die Sicherheit von Webanwendungen wie Ebay oder Facebook sowie Datenanalyse in einem eigens dafür eingerichteten Forensik-Labor unter kontrollierten Bedingungen in anspruchsvollen Aufgabenstellungen geübt. Die Fakultät legt in der Gestaltung des Studiums besonderen Wert auf aktuelle und praxisnahe Themen. Vor allem der praktische Ansatz, das sogenannte Hacking, brachte nun so manche Augen zum Leuchten. "Nur wenn man einmal selbst erlebt, wie einfach es sein kann Daten auf einem fremden Rechner zu verändern, weiß sich davor zu schützen", sagt Frank Dölitzscher, Mitorganisator des Workshops und Doktorand im Bereich der IT-Sicherheit.

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