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Furtwangen Infizierten-Zahl schnellt nach oben

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Das Vöhrenbacher Altenheim Luisenhof ist auf Anordnung des Gesundheitsamtes für Besucher sicherheitshalber vorerst geschlossen. Foto: Korian Foto: Schwarzwälder Bote

Die Corona-Pandemie hat Furtwangen fest im Griff. Tag für Tag erhöht sich die Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen im Bregtal, wie in der gesamten Region, deutlich. In Furtwangen gab es von Dienstag zu Mittwoch eine Steigerung um weitere zehn Infizierte,

Furtwangen/Vöhrenbach. Aktuell sind dies in Furtwangen 33 Personen. Gleichzeitig wird auch in Vöhrenbach die Situation mit Sorge beobachtet. Hier gibt es aktuell nur einen nachgewiesenen Corona-Fall. Aber darüber hinaus ist aktuell das Vöhrenbacher Altenheim Luisenhof auf Anordnung des Gesundheitsamtes für Besucher geschlossen, weil auch hier bei den Mitarbeitern ein Fall festgestellt wurde. Begonnen hat diese Welle am Wochenende, als über Sonntag die Zahl der infizierten in Furtwangen von fünf auf 15 hochschnellte.

Die Zahl stieg weiter auf nun 33 infizierte Personen. Einen wesentlichen Anteil hat hier ein Ende vergangener Woche festgestellter Fall an der Neukircher Grundschule, in dessen Folge sich nun eine ganze Reihe von Schülern und offensichtlich auch Eltern und Geschwister angesteckt haben. Insgesamt wurden an der Schule in Neukirch inzwischen, wie aus Kreisen der Eltern zu erfahren war, eine ganze Reihe von der Infektionen mit dem Virus nachgewiesen.

Aber auch das Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule ist betroffen. Hier betrifft es einen Schüler, der aufgrund der aktuellen Lage getestet wurde, obwohl er keine Krankheitssymptome zeigte. Mit der Anordnung des Tests für Montag besuchte er dann aber auch die Schule nicht mehr. Die Rückverfolgung bei Personen ohne Symptome und damit auch die nachfolgende Quarantäne betrifft in solchen Fällen nur Menschen, mit denen der Betreffende in den zwei Tagen zuvor Kontakt hatte. Am Wochenende ist keine Schule, daher hatte es keinen Kontakt zu Mitschülern und Lehrern gegeben. Aus diesem Grund gibt es aktuell am OHG keine Quarantäne.

Corona-Tests für die Bewohner und einen Teil der Mitarbeiter

Anders ist die Situation im Vöhrenbacher Altenheim Luisenhof. Hier wurde in den vergangenen Tagen bei der Leiterin des Hauses Bernadette Manka in einem Test Corona nachgewiesen. Sicherheitshalber war auch sie schon mehrere Tage nicht mehr im Altenheim gewesen. Vor allem – und dies ist bei einer solchen Einrichtung von besonderer Bedeutung – habe sie als Leiterin wesentlich weniger Kontakt zu den Bewohnern im Haus gehabt, als es bei einer infizierten Pflegekraft der Fall gewesen wäre, hob Bernadette Manka hervor. In der Folge wurde dann vom Gesundheitsamt für das Haus ein komplettes Besuchsverbot angeordnet. Gleichzeitig fanden bereits am Donnerstag die Corona-Tests für die Bewohner und einen Teil der Mitarbeiter statt. Bei den übrigen Mitarbeitern müssen die Modalitäten der eigentlich notwendigen Tests noch mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden. Nun wartet man hier auf die Ergebnisse, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden können.

Aber nicht nur in Vöhrenbach steigen die Zahlen, sondern auch im ganzen Kreisgebiet.

Wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie hat die Stadtverwaltung die Bevölkerung gebeten, unbedingt die "AHA"-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) einzuhalten. Insbesondere empfiehlt die Verwaltung, dass Versammlungen, Veranstaltungen und Zusammenkünfte allgemein auf das Notwendigste reduziert werden und nur unter der Einhaltung der Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Außerdem bittet die Stadt Furtwangen darum, dass auf dem Wochenmarkt die Mund-Nasen-Maske getragen wird, auch wenn dieser im Freien stattfindet.

Weitere Informationen: www.furtwangen.de

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