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Furtwangen Hohe Planungskosten für Radweg

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^Eine Heubergehalle mit 30 Metern Länge soll zwischen der Bundesstraße B 500 (rechts) und Wiedewanderweg (links abzweigend) im Bereich Kalte Herberge, links neben dem Skiförderband gebaut werden. Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder Bote

Am Ball bleiben heißt die Devise für den Ortschaftsrat, wenn es um das Projekt Radweg Urach geht.

Vöhrenbach-Urach. Franz Winterhalders Frage nach einem Zeitplan konnte allerdings nicht beantwortet werden.

Wie Stadtkämmerer Armin Pfriender der Sitzung ausführte, müssen dafür grundlegende Voraussetzungen geschaffen werden. Vorrangigstes Ziel ist es deshalb für den Ortschaftsrat, alle ungefähr 20 privaten Anlieger aufzusuchen, um deren Zusage zu erhalten, dass Teile ihres Grundstücks für den Radweg zur Verfügung gestellt werden.

Bei grünem Licht gibt es Vorverträge mit notarieller Beurkundung. Darin ist auch enthalten,welcher Betrag für das abgetretene Grundstück bezahlt wird. Neben den Anliegern müssen auch das Straßenbauamt und Forst ihre Zusage geben, um den Radweg realisieren zu können. Berücksichtigt werden muss weiter, dass Viehdurchlässe, Dohlen, eventuell Biotope und Böschungen keine unüberwindbaren Hindernisse darstellen.

Eine weitere Hürde, die zu nehmen ist, sind die sechsstelligen Planungskosten, die seitens der Stadt Vöhrenbach zu stemmen sind. Parallel dazu will die Stadt vom Regierungspräsidium die in Aussicht gestellte Zusage erhalten, dass der reine Geh- und Radweg vom Ortsausgang Hammereisenbach bis zur Bundesstraße 500 bei der Kalten Herberge, sowie die Unterhaltung zu Lasten des Landes gehe. Teilweise ist der Radweg auch über die alte Uracher Straße denkbar, was sich kostensenkend auswirken könne.

Daniel Kuss erkundigte sich, ob Schilder die auf den Abstand zwischen Radfahrer und Autofahrer hinweisen, wie im Allgäu gesehen, hier auch denkbar wären. Ortsvorsteher Schneider wusste dazu, dass solche Schilder derzeit in unserem Gebiet nicht zur Verfügung stehen.

Grünes Licht gab der Ortschaftsrat für eine Heubergehalle im Bereich Kalte Herberge, jedoch mit der Bemerkung, dass eigentlich der Ortschaftsrat zuerst abstimmen sollte und dann erst der Gemeinderat..

Angesprochen auf die Gebäudegröße mit 30 Metern Länge antwortete die Antragstellerin, dass dafür eine Berechnung des Landwirtschaftsamtes zugrunde liege.

Der ursprüngliche Platz muss allerdings nach Norden gerückt werden, damit es keine Sichtbehinderung zur B 500, sowie zum Wiedewanderweg gibt. Zu Frisch- und Abwassserfragen müssen allerdings noch andere Behörden ihre Zusage geben.

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