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Furtwangen Forschungsprojekte ermittelt

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Die Medizintechnik macht immer größere Fortschritte. Die Hochschule Furtwangen soll nun regionalen Firmen helfen, innovative Forschungsansätze zu finden. Foto: Sauer Foto: Schwarzwälder Bote

Eine vom Bund gefördertes Partnerschaftsmodell der Hochschule Furtwangen soll regionalen Firmen helfen, innovative Forschungsansätze zu finden.

Furtwangen. Die Hochschule Furtwangen (HFU) mit ihren Standorten Furtwangen, Schwenningen und Tuttlingen gehört zu den größten und forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Medizintechnik, Medizin und Gesundheit sind seit Jahren etablierte Forschungsschwerpunkte. Die enge Verbindung der HFU mit der Medizintechnikbranche zeigt sich besonders mit der Einrichtung des Hochschulcampus Tuttlingen, der 2009 eröffnet wurde, und in einem in Deutschland einmaligen Public-Private-Partnership Modell, das von den regionalen Medizintechnikunternehmen mit gefördert wird.

Als eine von nur zehn Hochschulen bundesweit wird die Hochschule Furtwangen mit ihrer Innovationspartnerschaft CoHMed im Rahmen des Programms "Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Es ist das Ziel von CoHMed, den regionalen Unternehmen Impulse für ihre Entwicklungs-, Forschungs- und Innovationsaktivitäten für zukunftsfähige Produkte zu geben.

Forschungsprojekte in den Bereichen intelligente medizinische Instrumente, funktionelle Oberflächen und Biokompatibilität sowie neue Materialien und deren Bearbeitung sind bereits erfolgreich gestartet.

Als Ausgangspunkt für neue Kooperationen zwischen Hochschule und Firmen, aber auch zwischen Firmen untereinander fand am Campus Schwenningen das CoHMed-Ideenforum statt. Nach einem Impulsvortrag von Professor Merryn Tawhai zu Kooperationsmodellen in der Medizintechnikforschung in Neuseeland stellten die Teilnehmer in kleinen Runden ihre Kompetenzen dar und diskutierten Ansätze für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Im Resümee zeigte sich, dass die Ideen aus den Gruppen das Potenzial haben, neue CoHMed-Forschungsprojekte zu werden.

Die Laufzeit des Projekts beträgt vier Jahre ab 2017, seine Fördersumme beträgt rund sechs Millionen Euro. Zehn Professoren der HFU und 15 Industrieunternehmen sind an dem Projekt als Partner bereits laufender Projekte beteiligt. Mit dem Start der Projekte aus der ersten Ausschreibungsrunde 2017 kommen weitere drei Professoren und sieben Unternehmen dazu. Weitere Projektideen können bis zum 30. April eingereicht werden.

Ihre Redaktion vor Ort Furtwangen

Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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