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Furtwangen Film mit Livemusik bringt volles Haus

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Das Trio "Bostanjoglo" mit (von links) Hansjörg Kern, Klarinette und Saxofon, Rüdiger Hirt, Klavier und Akkordeon, und Gerhard Dotter, Kontrabass, begleitet die Filmaufführung im Guckloch-Kino musikalisch und erfreut damit die zahlreichen Zuschauer. Foto: Frank-Gauckler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Brigitte Frank-Gauckler

Furtwangen. Eine Veranstaltung im Guckloch-Kino, die es in dieser Form noch nicht gab: Eine gelungene Kombination mit Film aus dem Schwarzwald "Ende der Schonzeit", live begleitet von den Filmmusikern.Dies bescherte den Kinomachern am Kilwi-Samstag volles Haus und den Musikern des Trios "Bostanjoglo" viel Applaus.

Schon vor der Filmvorführung spielte das Trio alte Weisen, Schlager sowie die zwei Stücke, die im Film zu einer Hochzeitsszene erklingen. Rüdiger Hirt erzählte über die Filmarbeit, die Musik wurde separat aufgenommen, im Film selber spielt das Trio "trocken".

Und nur eine Aufnahme war nötig, denn es sollte nicht allzu perfekt sein. Auch andere Statisten aus Linach und Langenbach kamen zur Filmvorführung, teils hatten sie den Film noch nicht gesehen.

Der Film spielt auf dem Windberghof bei St. Blasien. Einer der Besitzer, Oliver ­Albrecht, ist Dirigent des Harmonikavereins "Wälder­buebe" Linach, und so kam der Kontakt zu Musikern wie Statisten zustande, nur ein Drehtag war erforderlich.

Günther Bäuerle, Vorsitzender des Guckloch-Kinos, begrüßte Musiker wie Gäste, in der langen Zeit des Gucklochs gab es eine solche Veranstaltung noch nicht. Das Film-Drama ist ein eindrucksvolles Kinodebüt um Moral und Schuld, es zeigt die Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Machtstrukturen auf Leben und Denken der drei Hauptfiguren, am Ende gab es nur Verlierer.

Das Trio "Bostanjoglo" besteht seit zehn Jahren in der Besetzung aus Rüdiger Hirt, Klavier und Akkordeon, Hansjörg Kern, Klarinette und Saxofon sowie Gerhard Dotter mit dem Kontrabass.

Der Name stammt von einer russischen Zigarettenfirma, er stand auf einem Stück Papier, das einer der Musiker in Omas Schrank fand, berichtete Hirt.

Das Trio spielt Schweizer Ländler, Stubenmusik und alte Schlager, kaum verstärkt wird so leichte Musik zum Entspannen und Zurücklehnen draus.

Nach der Filmvorführung lud Bäuerle zum Sitzenbleiben ein, die Kinomacher verteilten Kilwi-Küchle. Das Trio zeigte sich in Spiellaune mit Gassenhauern, Ohrwürmern und Evergreens, die heutzutage nur noch selten zu hören sind.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Furtwangen

Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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