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Furtwangen Energiewende vor Ort umsetzen

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140 Kubikmeter Hackschnitzel können in diesem Bunker für die Hackschnitzelanlage der Firma Rena eingelagert werden, wie Wolfgang Mahler (rechts) erläuterte. Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder-Bote

Zu einem Energiewende-Tag hatte der Furtwanger Verein "Energiewende" eingeladen. Ziel des Vereins ist es, alternative Energieerzeugung zu fördern und auch mithilfe der Einlagen der Mitglieder finanziell zu unterstützen.

Furtwangen. Der Energiewende-Tag bestand aus drei Teilen: einer Info-Veranstaltung auf dem Furtwanger Wochenmarkt, der Besichtigung der Hackschnitzel-Heizung der Firma Rena auf der Neueck und einem Filmabend im Gucklochkino. Auf reges Interesse stieß die Information auf dem Wochenmarkt. Wesentliches Ziel des Vereins war es dabei auch auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, dass man über den Energiewende-Verein in Kooperation mit den bundesweit tätigen Bürgerwerken alternativen Strom beziehen kann.

Vor allem macht der Verein darauf aufmerksam, dass er selbst mit fünf Prozent an der Gedea und damit an der Stromerzeugung aus der Linachtalsperre beteiligt ist. Ganz gezielt können die Kunden nun über den Energiewende-Verein diesen Strom aus dem Linacher Stausee bestellen und damit diese Energiegewinnung auch ganz gezielt finanziell unterstützen. Am Abend hatte der Verein dann ins Gucklochkino ebenfalls zum Thema Energiewende eingeladen: Gezeigt wurde der Film "Power to change" von Carl A. Fechner.

20 Zuschauer diskutieren

Die rund 20 Zuschauer diskutierten mit den beiden Vorständen der "Energiewende" Richard Kugele und Felix Duffner anschließend das Thema Energiewende. Dabei ging es vor allem um die Umsetzung vor Ort.

Zum einen waren das die geänderten Rahmenbedingungen für solche Projekte der Bürgerenergie, zum anderen auch wieder ganz konkret der Bezug des Linacher Stroms. Eine kleine Gruppe im Wesentlichen aus Mitgliedern des Vereins traf sich dann noch am Nachmittag beim Hackschnitzel-Heizwerk der Firma Rena. Wolfgang Mahler informierte hier über dieses Heizwerk, das vor rund fünf Jahren in Betrieb genommen wurde. Dabei macht er deutlich, dass die Anlage noch freie Kapazitäten hat.

Unter anderem wäre hier eine Energieversorgung für Unternehmen im neuen interkommunalen Gewerbegebiet auf der Neueck möglich. Aktuell wird mit dieser Heizung allerdings nur die Rena selbst beheizt. Die Besichtigung begann beim Bunker für die Hackschnitzel, die regelmäßig angeliefert werden.

Förderung der Alternative

Von großem Vorteil sei hier, so Wolfgang Mahler, dass der Lieferant die Hackschnitzel selbst mit der Abwärme aus einer Biogas-Anlage vortrocknet, wodurch es wesentlich weniger Störungen gibt. Im Inneren konnten die Besucher dann zwei riesige Pufferspeicher sehen. Gleichzeitig machte Wolfgang Mahler deutlich, dass in diesem Heizwerk gleichzeitig auch die Abwärme aus dem Betrieb, vor allem aus den Server-Räumen, verwertet wird.

Und nicht zuletzt steht hier auch das Notstromaggregat für die Computeranlage. Auf Anfrage erläuterte Mahler, dass beim Bau dieser Anlage auf der einen Seite wirtschaftliche Gründe für das Heizen mit Hackschnitzel sprachen, zum anderen man damit aber auch ganz gezielt die Alternative fördern wollte.

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