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Furtwangen Ein Abend mit viel Hirn unterhält in der Kulturfabrik

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Thomas Schreckenberger brilliert bei seinem Auftritt in der Kulturfabrik in Furtwangen.Foto: Ritter Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen. Sie haben es in diesen für die Kulturszene schwierigen Tagen wieder gewagt – in der Kulturfabrik wurde wieder gearbeitet!

Das Team rund um Jacques Barthillat war mit perfektem Hygienekonzept und daraus als Folge optisch nur halb vollem, aber maximal erlaubtem, Auditorium am Start und präsentierte Thomas Schreckenberger mit seinem Programm "Hirn für alle!".

Dieses sechste Soloprogramm beleuchtet kreuz und quer die aktuelle Lage in Politik und Gesellschaft. Und, wie der Titel des Programmes "Hirn für alle!" schon sagt – es schadet nicht wirklich, wenn selbiges auch auf "ON" geschalten ist, wenn man diesem Feuerwerk folgen möchte. Selbst denken war erlaubt, und das Publikum folgte begierig den Pointen, wenn es um Donald Trump, Friedrich Merz oder Horst Seehofer ging. Auch der Frage, was Angela Merkel nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft denn beruflich so machen könnte, oder ob man sie nicht doch besser zum Weitermachen überreden sollte, wenn man sich die zur Nachfolge bereitstehenden Kandidaten so anschaue, wurde nachgegangen.

Ob man Gauland bei Tinder möglicherweise auch mal nach links wischen könnte, durfte man spekulieren. Wenn eines seiner Kinder, so Schreckenberger, je zu ihm käme und sagen würde "Ich möchte in die Junge Union eintreten" – da würde er ihnen antworten, sie sollen doch lieber rauchen, saufen oder andere Kinder mit dem Messer bedrohen und was Normales machen.

Die digitale Generation vertraut heute, so stellte er fest, nur noch irgendwelchen Apps. Statt ans Fenster zu gehen und raus zu schauen, nutze man die App "Ist es draußen dunkel".

Die Lacher kamen prompt, bei einigen Szenarien blieb es einem aber beinahe sprichwörtlich im Halse stecken. Daher sei eigenes Denken heute wichtiger denn je, man dürfe es sich nicht von den digitalen Medien abnehmen lassen, weil eben alles nicht so einfach ist wie man denkt, wenn man denkt.

In der Zugabe begeisterte er als Klaus Kinski, der in den Körper von Angela Merkel schlüpfte. Ein runder Abend, das Publikum war begeistert Kabarett live erleben zu dürfen, der Künstler ebenso, denn lebendiges Publikum habe er in der Corona-Zeit halt auch sehr vermisst.

Und so geht es auch im Herbst in der Kulturfabrik weiter. Am 16. Oktober bringen "Zydeco Annie & the Swamp Cats" die Musik von New Orleans nach Furtwangen.

Karteninteressenten sollen sich direkt auf der Homepage an die Kulturfabrik wenden. Telefonisch können Karten unter der Nummer 07723/75 56 ebenfalls vorbestellt werden.

Der sonst übliche Vorverkauf kann wegen Corona nicht angeboten werden kann. Je nach Kartenvorverkauf wird die Veranstaltung entweder in der Kulturfabrik oder in der Festhalle Furtwangen stattfinden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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