Kommunales: Anfragen aus den Reihen des Gemeinderats / Förderung des Radfahrens diskutiert

Furtwangen (sh). Bei den Anfragen der Gemeinderäte sprach Isolde Grieshaber (UL) die vom Land angekündigte Unterstützung für digitale Endgeräte für die Schüler an.

Homeschooling fördern

Nach den Wochen mit Homeschooling hatte die Landesregierung angekündigt, die Schulen landesweit mit einem gewissen Prozentsatz von Laptops und Tablets auszustatten, die den Schülern dann leihweise für die Nutzung im Unterricht, auch für das Homeschooling, überlassen werden können. Hier sollten sich die Schulen im Blick auf einen möglichen Antrag Gedanken machen, welche Geräte sie benötigen würden und ob auch ausreichendes drahtloses Internet (WLAN) in der Schule zur Verfügung steht.

Ulrich Mescheder (UL) forderte im Zusammenhang mit dem Test für die Innenstadtberuhigung durch Einbahn-Regelungen auch das Fahrradfahren in Furtwangen mehr zu fördern. Die Bürger wollten hier mehr radfahren, die Stadt müsse daher im Blick auf die Zukunft entsprechend erschlossen werden.

Ebenso sprach er die geforderte Tempobegrenzung in der Innenstadt auf 30 Kilometer pro Stunde an. Diese sollte nicht nur auf den Bereich von Kirche bis Post begrenzt werden, sondern auf die ganze Innenstadt ausgedehnt werden.

Kontrollen scheinen nötig

Dabei wurde aber auch deutlich, dass bei einer solchen Tempobegrenzung zu klären sei, wo das Gebäude der Bregtalschule in der Mitte der Wilhelmstraße seinen Haupteingang hat und inwieweit also dieses Schulgebäude von dem Verkehr betroffen ist. Die Begrenzungen seien jeweils auf die Bereiche rund um Schulen, Altenheim und ähnliches beschränkt.

Heinz Guhl (SPD) ergänzte außerdem, dass eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung keinen Effekt habe, wenn nicht entsprechend kontrolliert werde, wie er aus den Erfahrungen in der Bismarckstraße feststellen könne.

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