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Furtwangen Den Glauben gestärkt

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In der Pfarrkirche St. Cyriak in Furtwangen (unser Bild) spendet der künftige Leiter der Seelsorgeeinheit Bregtal, Pfarrer Harald Bethäuser, im Auftrag von Erzbischof Burger den Jugendlichen das Sakrament der Firmung.Foto: Heimpel Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen/Vöhrenbach (sh). Am Samstagmorgen fanden in Vöhrenbach und Furtwangen die ersten beiden Firmungen dieses Herbstes statt. Aufgrund der Einschränkungen durch Corona waren dies aber keine öffentlichen Gottesdienste, sondern an den Feiern nahmen jeweils nur eine Gruppe von etwa 17 Firmanden mit ihren Angehörigen teil. Auch die anderen Regelungen zur Corona-Zeit mussten eingehalten werden wie beispielsweise der vorgeschriebene Abstand in der Kirche, wobei es hier für Familien Sonderregelungen gibt.

Auch wenn die Firmung durch diese Einschränkungen sicher nicht vergleichbar ist mit den großen Festgottesdiensten mit vielen Firmanden in früheren Jahren, versuchten die Gemeinden doch, einen feierlichen Gottesdienst für die Spendung dieses Sakraments zu bieten. Auch Musik und Gesang hatten einen besonderen Charakter, nachdem das gemeinsame Singen der Gemeinde aktuell nicht möglich ist.

In Furtwangen übernahmen die Geschwister Sabine Kienzler-Härter und Stefanie Morys mit Petra Kaltenbacher an der Orgel diese Aufgabe, in Vöhrenbach war es eine kleine Abordnung des Chorisma-Chores mit Chorleiterin Isabella Heimpel an der Orgel. Außergewöhnlich war es auch, dass es Pfarrer Bethäuser und Pfarrer Schäuble selbst waren, die dieses Sakrament im Auftrag des Bischofs spenden durften. Pfarrer Schäuble merkte selbst am Ende des Gottesdienstes an, wie ihn diese ihm vom Erzbischof übertragene Aufgabe erfüllt habe. Nun wisse er, "wie schön es die Bischöfe bei der Firmung haben". Denn direkt bei der Firmung habe er gespürt, wie ihn dies selbst auch bereichert und gut tut, wenn er den Jugendlichen die Firmung spendet.

Die Firmung ist neben der Taufe und der Erstkommunion das dritte Sakrament in der Reihe, mit der die jungen Menschen immer weiter in die katholische Glaubensgemeinschaft hineingeführt werden. Pfarrer Schäuble bekräftigte dies in seiner Predigt, dass die Jugendlichen hier gefirmt, auf Deutsch übertragen "stark gemacht", werden. Im Blick auf die Bergpredigt sollen ihnen hier die sieben Gaben des Geistes geschenkt werden. Pfarrer Bethäuser forderte die Jugendlichen auf, sich in Kirche und Gemeinde einzubringen. Dabei erinnerte er an die 1500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt, der den Äbten der Benediktiner vorschreibt, bei allen Beratungen zuerst die Jüngsten in der Gemeinschaft zu hören. So seien auch in der Gemeinde gerade die jungen Mitglieder gefordert, ihre Ideen einzubringen und in der Gemeinde mitzuwirken.

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