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Furtwangen Coronavirus hat Gemeinden fest im Griff

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Besonders gute Bedingungen zum Lüften hat man im OHG im neuen Anbau. Foto: Liebau

Furtwangen/Vöhrenbach - Corona beschäftigt Furtwangen und Vöhrenbach weiterhin enorm, wie die aktuellen Zahlen belegen.

Betroffen sind inzwischen mehrere Mitarbeiter am Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium, bei den Schülern ist die Schule aktuell noch verschont. Gleichzeitig kann das Vöhrenbacher Altenheim Luisenhof bekannt geben, dass alle bisherigen Testergebnisse negativ waren.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in unserem Newsblog

Wie Direktor Andreas Goldschmidt vom Furtwanger Otto-Hahn-Gymnasium auf Anfrage mitteilte, ist an der Schule inzwischen ein Mitarbeiter an Corona erkrankt. In der Folge haben drei Lehrer und zwei weitere Mitarbeiter als Kontaktpersonen ebenfalls die Anordnung für die Quarantäne erhalten. Bei ihnen sind allerdings die Testergebnisse negativ, sodass man hoffen kann, dass sie nicht erkranken.

Schulen wollen Lockdown vermeiden

Direktor Goldschmidt legt dabei großen Wert auf die Tatsache, dass man an der Schule alles Mögliche versucht, um einen erneuten Lockdown, also eine Schließung der Schule, zu vermeiden. Es sei gleichermaßen für die Eltern wie für die Kinder von großer Bedeutung, dass der Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann auf jeden Fall jetzt bis zu den Herbstferien. Man habe bei den Schülern deutlich gespürt, dass die Rückkehr in klare Strukturen und auch in das soziale Gefüge der Schule und der Klassen nach einer längeren Zeit ohne Präsenzunterricht von großer Bedeutung ist.

Nun gilt es, durch entsprechende Maßnahmen und Vorsicht alles zu versuchen, um die Pandemie im Griff zu behalten. Dazu gehört aktuell seit Montag auch die Maskenpflicht für alle Schüler während des Unterrichts, nachdem der Schwarzwald-Baar- Kreis mit seiner hohen Zahl von Corona-Erkrankungen zum Hotspot wurde. Dabei ist es auch bemerkenswert, dass mit 45 Fällen ein Viertel aller aktuell Erkrankten im Kreisgebiet (161 akut Erkrankte am Sonntag im Kreisgebiet) aus Furtwangen kommen.

Regelmäßiges Lüften

Von großer Bedeutung, so Direktor Goldschmidt, ist auch das regelmäßige Lüften alle 20 Minuten. Besonders gute Bedingungen hat man hier im neuen Anbau, wo eine ganz moderne Lüftungsanlage eingebaut wurde. Allerdings hat man aktuell noch keine Lösung, wie man bei großer Kälte das Lüften organisieren kann, ohne dass die Schüler frieren. Eine Alternative wären sicher Luftfilter für die Klassenzimmer, die aber in Baden-Württemberg vom Land nicht finanziert werden. Bayern dagegen stellt dafür 50 Millionen Euro zur Verfügung. Kultusministerin Susanne Eisenmann bezweifelte allerdings vor einiger Zeit Sinn und Wirksamkeit dieser Luftfilter. Direktor Goldschmidt würde auf jeden Fall die Anschaffung solcher Filter begrüßen.

Aus Vöhrenbach hört man gleichzeitig bei Corona positive Nachrichten. Aktuell ist in Vöhrenbach kein einziger Corona-Fall registriert. Auch im Altenheim Luisenhof wurden inzwischen alle Bewohner und alle Mitarbeiter getestet. Es fehlen jetzt nur noch einige Ergebnisse für die Mitarbeiter, alle übrigen Testergebnisse sind negativ.

Allerdings bleibt der Luisenhof auf Anordnung des Gesundheitsamts auf jeden Fall noch so lange für Besucher geschlossen, bis auch alle Testergebnisse der Mitarbeiter vorliegen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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