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Furtwangen Bei Bauarbeiten Gasleitung beschädigt

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Geschafft! Entspannte Gesichter bei den Feuerwehrleuten nach dem gefährlichen Einsatz. Foto: Hauser

Furtwangen - Glimpflich verlief der Gasunfall, der sich am Donnerstagnachmittag in der Baumannstraße ereignete. Wie Sven Blessing, Pressesprecher der Feuerwehr Furtwangen auf Anfrage mitteilte, wurden die Wehrleute um 16.36 Uhr alarmiert. "Die Meldung auf dem Piepser lautete ›Gasgeruch in der Baumannstraße‹", so Blessing. Mit sechs Fahrzeugen rückte die Wehr aus.

Ein Bagger hatte bei den dortigen Bauarbeiten eine Gasleitung der EGT beschädigt. Das Gas drang unkontrolliert aus. Mitarbeiter der EGT waren zuerst vor Ort. Mit speziellen Gaswarngeräten wurde die Umgebung erkundet. Dabei wurde eine erhöhte Explosionsgefahr festgestellt. Die Wehrleute sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab.

Mittels einer hydraulischen Presse sollte die beschädigte Gasleitung abgeklemmt werden und so der Gasaustritt gestoppt werden, so der Plan. Mitarbeiter der EGT brachten die Presse an den Einsatzort. Zwei Feuerwehrmänner, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, wurden in die Funktion eingewiesen. Dann ging es hinein in den Gefahrenbereich.

Während die beiden Männer damit beschäftigt waren, dass Leck abzudichten, standen ihre Kameraden mit einem Löschrohr bereit, um im Notfall eingreifen zu können. Auch das Rote Kreuz hielt sich mit einem Rettungswagen in der Nähe auf.

Schließlich gelang es den beiden Männern, das Leck zu schließen. Erneut kam das Gaswarngerät zum Einsatz. Dann ein Aufatmen – diesmal erwiesen sich die gemessenen Werte als ungefährlich. Die Wehr konnte die Unglücksstelle der EGT übergeben.

Sven Blessing ist froh, dass alles glimpflich ablief: "Es war umsichtiges Handeln gefordert, um eine Explosion zu vermeiden".

Ähnliche Vorfälle hatte es jüngst in Sulz im Kreis Rottweil und in Freudenstadt gegeben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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