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Furtwangen Arche macht die Vergangenheit lebendig

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Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Günter Besenfelder einige Vereinsmitglieder: Bernhard Dorer (links) und Josef Ganter (rechts), der aufgrund seiner aktiven Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Er bleibt aktiv und freut sich über seinen Nachfolger, den jungen Ur-Furtwanger Thomas Braun (Mitte), der mit ihm die Archive in der "Arche" und der Friedrichschule optimieren will. Foto: Frank-Gauckler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Brigitte Frank-Gauckler

Furtwangen. Wieder ein ereignisreiches Jahr samt den Jubiläumsfestivitäten zum zehnjährigen Bestehen liegen hinter dem Geschichts- und Heimatverein Furtwangen.

Bei der Hauptversammlung am Freitag Abend im Museum "Gasthaus Arche" wählten die Mitglieder mit Thomas Braun einen neuen Archivar. Ludger Beckmann referierte über Furtwangen in den 60er-Jahren. Das ganze Jahr beschäftigten den Verein die "Predigten für die Narren" von Stadtpfarrer Josef Beha, die im Dezember erschienen sind, sie stellen einen wahren Schatz für die Furtwanger Kultur dar, stellte Vorsitzender Günter Besenfelder fest. Das sehr textlastige Material konnte durch Kirchenbilder aufgelockert werden, ergänzte Gerhard Buchmann, zuständig für die Publikationen.

Das Jubiläum in Rohrbach soll Schwerpunkt der nächsten Mitteilungen werden. Teils bis zu drei Veranstaltungen pro Woche stemmen die Verantwortlichen, vom Cego-Turnier, dem Platzkonzert und Frühschoppen, über Vorträge, Lesungen oder Singen im Mai und im Advent bis zur Alten Fasnet, die Liste ist lang, Höhepunkt ist nach wie vor das Heidelbeerfest mit Alleinstellungsmerkmal.

1590 Besucher besuchten die "Arche", davon über die Hälfte außerhalb der Sonntags-Öffnung, es gab fünf Trauungen, die reich bebilderte Sommerausstellung zu den Vereinen besuchten mehr als 1000 Interessierte. Der Verein habe dem Verstorbenen Gerd Bender viel zu verdanken, deshalb widmet sich ihm die nächste Ausstellung als eine Art Gedenken. Zunehmend kommen auch Kinder der Grundschulen in die "Arche", denn ein Modul der Naturparkschulen ist "erlebte Geschichte", und an welchem Ort ginge das besser als im Museum, freute sich dessen Leiterin Elke Schön.

Einen Glücksgriff für die Stadt nannte Bürgermeister Josef Herdner die "Arche" und den rührigen Verein, der dieses Haus mit viel Leben erfülle. Es spenden viele Menschen an den Verein, deshalb war die Liste von Archivar Josef Ganter lang, die überlassenen Objekte reichen von einer alten Registrierkasse über eine Fahrrad-Karbit-Lampe bis zu bündelweisen Reichsgeldnoten und Ofenkacheln.

Umfangreich ist auch die Kassenführung, Doris Kulke vermeldete ein Minus für das Jahr 2015 bei solidem Kassenbestand. Der Verein zählt derzeit 283 Mitglieder. Archivar Josef Ganter scheidet aus dem Vorstand aus, der neue Archivar ist Thomas Braun, in Abwesenheit wurde Gisela Scherer als Beisitzerin gewählt. Auch im nächsten Jahr stehen die traditionellen Veranstaltungen an: Es wird gesungen, Vorträgen gelauscht und die Heidelbeeren werden gefeiert.

 
 

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