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Furtwangen Afrikanische Schweinepest macht Jägern Sorgen

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Um die afrikanische Schweinepest einzudämmen, sollen zahlreiche Wildschweine getötet werden. Foto: Kraufmann

Oberes Bregtal - Bei der Versammlung des Hegerings Oberes Bregtal übte Ralf Pietrek gegenüber Kreisjägermeister Knut Wälde harsche Kritik am Landesjagdverband.

Pietrek bemängelte die Gedankengänge des Verbands, der es geschafft habe, an sich gute Ansätze der Landesregierung wegen der Wildschweinproblematik durch Eingaben völlig zu verwässern. Auf diese Weise lasse sich die Afrikanische Schweinepest nicht aufhalten, meinte er.

Feierlich eröffnet wie auch beendet wurde die Zusammenkunft durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Michael Willmann. Nachdem im Vorjahr nur wenig Schwarzwild gesichtet wurde, sei die Lage im Berichtsjahr völlig eskaliert, zeigte Hegeringleiter Erich Straub auf. Auch zwei revierübergreifende Drückjagden hätten sehr unterschiedliche Ergebnisse gezeitigt. "An allen Ecken brennt es mit den Sauen", stellte er fest.

In dieser Ansicht unterstützt wurde er von Bernhard Burger, den Ortsvereinsvorsitzenden des BLHV. Teilweise fühlten sich die Bauern allein gelassen mit ihren enormen Schäden.

Ein minimales Plus konnte Kassenverwalterin Veronika Bruder vermelden. Schießobmann Norbert Armbruster freute sich über 20 Teilnehmer am Hüfinger Schießstand, wiewohl es seiner Meinung nach auch mehr sein dürften. Eine Anregung aus dem Vorjahr, auch mal ins Schießkino zu fahren, hatten die Jagdhornbläser aufgenommen. Straub schwärmte regelrecht davon. "Wir haben dann noch eine Ehrenscheibe geschossen, hier hatte Augustin Knöpfle den besten Schuss", betonte Armbruster. Der diesjährige Termin in Hüfingen sei der 27. April ab 14.30 Uhr.

Michael Rombach als Obmann der Bläser berichtete über wiederum absolut gelungene Hubertusmessen, viele weitere Antritte. "Jagdhörner hören die Leute gerne – die Kirchen waren voll", strahlte er. Nachwuchs sei immer gesucht bei den Bläsern, dazu fehle es immer an Geld, weshalb er sogleich den Hut herumgehen ließ.

Der Obmann fürs Hundewesen, Ralf Brugger, berichtete von einem neuen Ausbilder-Team im Kreis. 14 Hunde aus dem Hegering hätten die Ausbildung absolviert und alle hätten die Brauchbarkeitsprüfung bestanden. Ab sofort liefen die neuen Kurse.

Erich Straub bereitet Nachfolge vor

"Brauchbare Hunde sind enorm wichtig", wusste auch der Hegeringleiter. Michael Willmann als Besitzer eines ausgebildeten Schweißhundes zeigte auf, wie wichtig es sei, angeschossenes oder angefahrenes Wild sofort, zu jeder Zeit, zu melden – dann seien die Chancen am besten, das Tier schnell erlösen zu können. "Die Stelle muss gut markiert sein, damit wir sofort ansetzen können, im letzten Jahr hatten wir sehr viele Nachsuchen", betonte er.

Hegeringleiter Straub stellte fest, dass man auch für 150 Euro ein gutes Fütterungskonzeptes bekommen kann.

77 Mitglieder habe der Hegering bei einem leichten Plus. Auch in diesem Jahr hatte Kreisjägermeister Knut Wälde wieder zwei Jägerbriefe für bestandene Jägerprüfungen dabei: Alexander Wilke und Corinna Kloock durften diese entgegen nehmen.

Kreisjägermeister Knut Wälde sprach auch den "Schwarzwald-Pelz" als Markenzeichen an, das auch das Pelztragen wieder salonfähig mache.

Für 50 Jahre Zugehörigkeit zum Hegering erhielt Dieter Waldvogel die Ehrennadel des Jagdverbands.

Bei den anstehenden Wahlen ließ sich Straub noch einmal für vier Jahre wählen - danach sei aber endgültig Schluss. Als Stellvertreter wird ab sofort Michael Rombach tätig sein. Künftig in Doppelfunktion als Kassiererin und Schriftführerin wurde Veronika Bruder gewählt. Bestätigt wurden Schießobmann Norbert Armbruster, Bläserobmann Michael Rombach und der Obmann für Hundewesen, Ralf Brugger.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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