Schon beim Start könnte man meinen, dass hier bereits Sieg oder Niederlage besiegelt wird. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Kid’s Cup 2015 in vier Altersklassen / Spaghetti als Lohn für alle

Von Hans-Jürgen Kommert

Furtwangen. Immer länger werden die Startlisten beim Rena Kid’s Cup am Samstag vor dem Schwarzwald-Bike-Marathon. Nachdem der Event 2012 erstmals im neuen Mountainbike-Zentrum am Bregstadion stattfand, war bei der achten Auflage mit 274 Meldungen ein Maximum an Teilnehmern am Start.

Acht Rennen in je vier Altersklassen männlich und weiblich wurden ausgetragen. Der Platz am Stadion war heillos überfüllt, es quirlte das Leben. Dafür hatten die Kinder unterschiedlich zu tun: Fuhr die Jüngstenklasse U 9 noch 1000 Meter ohne große Höhenunterschiede, durften die Mädchen und Jungs U 11 bereits jeweils 15 Höhenmeter bei jeder der drei 1000 Meter langen Runden überwinden, ihre männlichen Kollegen fuhren insgesamt nur 300 Meter weiter, hatten aber schon 20 Höhenmeter zu bewältigen. Dies steigerte sich bis hin zu den 15-jährigen Jungs, die schließlich vier Runden mit je 1,5 Kilometern zurücklegen und dabei jeweils 65 Meter Höhendifferenz überwinden mussten.

Stefan Lubowitzki informiert Publikum

Teilweise waren es deutlich mehr als 40 Teilnehmer, die mit sehr unterschiedlichen Zielen und Voraussetzungen an den Start gingen. Nicht immer heiß umkämpft waren die ersten Plätze, zu krass waren die Unterschiede, so dass auch nicht immer alle die volle Renndistanz schafften. Alle waren aber mit Feuereifer bei der Sache und kämpften. Bürgermeister Josef Herdner gab häufig den Startschuss. Außerdem war er maßgeblich bei der Siegerehrung beteiligt.

Einen guten Job machte einmal mehr Stefan Lubowitzki, der nahezu ununterbrochen das Publikum informierte über Zwischenstände, über die Erfolge der jungen Fahrer, aber auch darüber, dass es sich um eine der schönsten Mountainbike-Anlagen des Schwarzwalds handle. Einen tollen Einstand hatte Cheforganisatorin Christine Kaltenbach. Zwar hatte sie sicherheitshalber ihre Vorgängerin Heidi Spitz um deren Unterstützung gebeten, doch die meinte, dass "die Christine das alles super im Griff hat." Sie sei das Beste, was dem Bike-Marathon und dem Kids Cup passieren konnte. Es gab wieder den Hauch Internationalität. Mehrere junge Starter aus Frankreich sorgten dafür. Aber auch die anderen Teilnehmer hatten zum Teil lange Anreisen auf sich genommen.

Am Ende konnten alle Nachwuchsfahrer eine dicke Portion Spaghetti verspeisen. Dies war inbegriffen. Rund 400 Kilogramm Nudeln, dazu etwa 40 Kilo Bolognese- und Tomatensoße sowie etwa 30 Kilo geriebenen Käse warteten auf die Sportler.

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