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Furtwangen 150 Kubikmeter gehen täglich verloren

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Wasserrohrbrüche, aber auch undichte Leitungen machen der Aquavilla zu schaffen. Foto: Gateau Foto: Schwarzwälder Bote

Im Furtwanger Gemeinderat berichtete Geschäftsführer Michael Dold von der Aquavilla GmbH über die Furtwanger Wasserversorgung. Diese stehe auf sicheren Füßen.

Furtwangen. Etwas erschrocken zeigten sich die Stadträte allerdings von der Information, dass rund 20 Prozent des täglich erzeugten Trinkwassers vor allem durch Rohrbrüche verloren gehe.

Ziel ist eine Ringleitung

Eine zufriedene Bilanz könne man in der Aquavilla GmbH ziehen, wobei hier weiterhin die Qualitätssicherung bei der Trinkwasserversorgung für das Versorgungsgebiet mit seinen 900 Kilometern Wasserleitung eine große Bedeutung hat. In Furtwangen selbst sei man "auf einem guten Weg". Genau beobachtet wird dabei die Veränderung des Klimas mit immer wieder auftretenden Trockenzeiten. Hier habe man bald das Ziel erreicht, für das ganze Versorgungsgebiet eine Ringleitung aufzubauen, um jederzeit auch andere Gebiete versorgen zu können. In Furtwangen sei das Wasser-Angebot dabei ausgesprochen gut. Von großer Bedeutung ist auch der Tiefbrunnen im Katzensteiger Tal, der selbst bei trockener Witterung die volle Leistung bringe und sich bei Trocken-Phasen sehr schnell wieder normalisiere. Damit habe Furtwangen genügend Wasserreserven, um auch über die neu fertig gestellte Leitung über Katzensteig und Katharinenhöhe Schönwald oder Schonach bei Bedarf mit einer festgelegten Wassermenge von maximal 750 Kubikmeter pro Tag unterstützen zu können. Auch im Rahmen der neuen Leitung nach Vöhrenbach steht im Bedarfsfall zur Unterstützung genügend Wasser zur Verfügung.

Große Reserven vorhanden

Anhand von Grafiken machte Michael Dold deutlich, dass selbst bei starker Trockenheit in den vergangenen Monaten und starkem Verbrauch in Furtwangen, selbst bei Abgabe von Wasser nach Schönwald und Schonach, noch große Reserven vorhanden seien.

Von Bedeutung, so erläuterte er auf Anfrage aus dem Gemeinderat, war hier beispielsweise die Investition in die Mäderstal-Quellen. Auch für das laufende Jahr wird die Wasserversorgung durch neue Quellschächte und Fassungen im Bereich Ganterhof ertüchtigt. Wichtig, so Michael Dold, sei die Bekämpfung der Wasserverluste, die etwa 150 Kubikmeter pro Tag betragen. Dies sind etwa 20 Prozent der insgesamt erzeugten Menge an Trinkwasser. Durch entsprechende gezielte Sanierungen wolle man versuchen, diesen Anteil mindestens auf 15 Prozent oder besser noch auf zehn Prozent zu reduzieren. Auch dies bedeute wieder zusätzliche Reserven bei der Wasserversorgung.

Gerade auch bei anstehenden Straßen-Sanierungen wie in der Fohrenstraße wird dann auch die Wasserleitung erneuert und damit die Gefahr von Rohrbrüchen und damit Wasserverlusten verringert. Dafür werde auch ein Gesamt-Konzept für die nächsten 15 bis 20 Jahre erstellt. Rainer Jung (BWV, zugleich Ortsvorsteher von Neukirch) sprach von Rückmeldungen, wonach das Wasser immer wieder einmal nach Chlor rieche und damit beispielsweise für die Tee-Zubereitung für Kenner ungenießbar sei. Dazu erläuterte Michael Dold, dass die regelmäßige Chlorung gerade auch wegen der Rohrbrüche notwendig sei. Denn wo Wasser verloren gehe, könnten auch Keime ins Wasser-Netz eindringen. Bei den schwankenden Verbrauchszahlen könne es vorkommen, dass bei sinkendem Verbrauch kurzzeitig die automatische Regelung den Chlorgehalt erst kurze Zeit später reduziere und damit dann auch ein entsprechender Geruch feststellbar sei.

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