Das dritte Adventswochenende war in der Zollernstadt dem Genuss für Gaumen, Augen und Ohr beim Fürstlichen Weihnachtsmarkt vorbehalten – das sind die Bilder.
Zu keiner Zeit im Jahr präsentiert sich die Hechinger Oberstadt schöner als in der Vorweihnachtszeit. Wenn den Marktplatz hinab links und rechts beleuchtete Christbäume den Weg hinunter ans Rathaus weisen, dazu die Giebel der Häuser in warmem Licht erstrahlen – dann umfängt einen dieses so wunderbare Gefühl von Heimat.
Wenn dazu noch zum Fürstlichen Weihnachtsmarkt eingeladen wird, hat die Schönheit von Kirch- und Marktplatz ihren Höhepunkt erreicht. So auch wieder am Wochenende. Diese Atmosphäre beim Bummel entlang der adventlich dekorierten Stände: da ein Gaumengenuss, dort eine liebevoll gefertigte Handarbeit, da ein Spaß für die Kleinen, dort ein Vergnügen für die Großen – herrlich!
Apropos: Ganz großes Vergnügen bereitete gefühlt Hunderten von Besucherinnen und Besuchern am Samstagabend die Aufforderung zum Tanz auf dem Rathausvorplatz, organisiert von der Tanzschule Schwenzer. Die Nikolausmütze auf den Kopf – und auf geht‘s in den Dreivierteltakt. Da hätte sich ein Weihnachtsfilm in schönster US-Christmas-Manier drehen lassen können. Ganz wundervoll!
Auch die Stadtkapelle Hechingen tritt auf
Überhaupt herrschte an diesem Wochenende eine sehr besondere Stimmung auf dem Fürstlichen Weihnachtsmarkt. Die vielen, vielen Gäste wirkten tiefenentspannt, nahmen sich gerne die Zeit für einen Plausch, genossen ihr Gläschen Glühwein oder Hot Aperol – und blickten kauffreudig auf die Auslagen.
Die waren in großer Zahl wirklich sehr besonders: von Hand gesiedete Seifen, ganz außergewöhnliche Lampenkreationen aus Holz, wirklich ansprechende Betonkunst, dazu Gestricktes, Gehäkeltes und natürlich Dekoratives (nicht nur für Weihnachten). Es lohnte sich, offen zu sein für einen Einkauf! Und wer am Samstag noch unschlüssig war, konnte am Sonntag nochmal vorbeischauen auf dem Weihnachtsmarkt und seiner Kauflust nachgeben. Ein zweiter Bummel empfahl sich ohnehin, denn während am Abend zuvor die Tänzer auf ihre Kosten gekommen waren, durften sich jetzt die Freunde der Blasmusik freuen. Weihnachtliche Klänge intonierte zunächst die Stadtkapelle Hechingen unter der Leitung von Samuel Restle, danach griff die Original Hechinger Lumpenmusik zu den Instrumenten.
Fazit: Der Fürstliche Weihnachtsmarkt wurde seinem Namen gerecht. Sehr sogar! Spätestens jetzt ist die Vorfreude geweckt aufs Fest, das die Familien schon in wenigen Tagen zusammenkommen und innehalten lässt. Und vielleicht liegt ja das eine oder andere auf dem Hechinger Weihnachtsmarkt erworbene Geschenk unterm Christbaum.