Bei der Fürnsaler Dorfweihnacht wurde die Weihnachtsgeschichte lebendig nacherzählt. Foto: Stöhr

Unter dem Motto „Es begab sich aber zu der Zeit“ fand die Fürnsaler Dorfweihnacht statt.

Zur Dorfweihnacht rund um den Fürnsaler Dorfplatz lud der Christusbund Bezirk Schwarzwald ein. Geschätzt mehr als 100 Menschen waren gekommen, um sich gemeinsam auf die Suche nach dem Sinn von Weihnachten zu machen.

 

Markus Pfau vom Christusbund hieß die Besucher willkommen und lud sie zu einer Zeitreise unter dem Motto „Es begab sich aber zu der Zeit“ ein. Dann wies er – wie damals bei der Ankündigung der Geburt Jesu – mit einem leuchtenden Stern den Weg zur nächsten Station.

Vier Standorte im Dorf

An vier Standorten im Dorf durften die zahlreichen Besucherinnen und Besucher miterleben, wie sich Maria und Josef als werdende Eltern oder die Hirten auf dem Feld damals gefühlt haben mussten, als die Engel von der Geburt des Retters erzählten.

An jedem Halt gab es einen Gedankenimpuls zur jeweiligen Szene. So wurde etwa darauf hingewiesen, dass die Hirten damals ein geringes Ansehen in der Gesellschaft hatten. Trotzdem wurde ausgerechnet ihnen die Geburt von Jesus verkündet.

Wie mögen sie sich wohl damals gefühlt haben? Auch Maria und Josef hatten es als junges Paar nicht einfach. Schwanger musste Maria mit Josef den beschwerlichen Weg nach Bethlehem antreten, weil die damalige Volkszählung es so erforderte.

Posaunenchor begleitet

Der Posaunenchor gestaltete den Abend musikalisch mit und begleitete die gemeinsam gesungenen Lieder „Macht hoch die Tür“, „Ich steh an deiner Krippe hier“ und „Oh du fröhliche“ auf dem weihnachtlich geschmückten Dorfplatz.

An einer weiteren Station erfreute ein Flötenensemble die Besucher, und zum Schluss erklang das ergreifende Weihnachtslied „O Heilige Nacht“ mit Solo-Gesang zur Gitarrenbegleitung.

Viele fleißige Helfer aus den örtlichen Kreisen waren beteiligt und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Im Anschluss konnten sich die Besucher bei Punsch, Glühwein und Gebäck wieder aufwärmen.