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Für und gegen die Corona-Maßnahmen Polizei zieht Fazit zu Demonstrationen in Rottenburg

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Die Polizei war bei den Demonstrationen im Großeinsatz. Foto: Lück

In Rottenburg war am Samstag einiges geboten: Zeitgleich fand eine große Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen und drei Gegendemonstrationen statt. Die Polizei zieht nun Bilanz.

Rottenburg - Wie das Polizeipräsidium Reutlingen am Samstagabend mitteilte, verliefen die Veranstaltungen friedlich. Die Kräfte des Polizeipräsidiums wurden durch Kräfte des Polizeipräsidium Einsatz - darunter auch ein Teil der Reiterstaffel - unterstützt. Ziel war es, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit für die Teilnehmer aller Veranstaltungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Versammlungsbehörde bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu unterstützen.

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An der Versammlung an der Festhalle, die der sogenannten Querdenker-Szene zuzuordnen ist, nahmen in der Spitze etwa 800 Personen teil. Nach Durchsagen des Versammlungsleiters und Ansprachen durch die Ordner wurden die von der Versammlungsbehörde zum Infektionsschutz angeordneten Auflagen weitgehend eingehalten. Allerdings waren im Lauf der Versammlung immer wieder Ansprachen der Teilnehmer erforderlich, weil einzelne Personen die Maske abnahmen.

Einzelne Personen, die sich auch nach Ansprache durch die Polizei weigerten, eine entsprechende Mund-Nase-Bedeckung aufzuziehen, wurden von der Versammlung ausgeschlossen. Darunter befanden sich auch zwei Redner, die sich vehement weigerten, auf ihrem Weg über das Versammlungsgelände zur Bühne eine Maske aufzuziehen. Sie übertrugen ihre Reden anschließend per Mobiltelefonverbindung.

Insgesamt wurden zwei Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Die Veranstaltung war gegen 16.30 Uhr beendet.

Rund 120 Gegendemonstranten

An den drei angemeldeten Gegendemonstrationen nahmen insgesamt rund 120 Personen teil. Die Auflagen wurden eingehalten und die Veranstaltungen waren gegen 14.30 Uhr beendet. Etwa 30 bis 40 Personen der linken Szene zogen danach in einem spontanen Aufzug unter polizeilicher Begleitung zum Bahnhof.

Die Polizei stellte außerdem folgende Straftaten fest:

- Zwei Personen werden zur Anzeige gebracht, weil sie Polizeibeamte beleidigten.

- Gegen eine polizeibekannte Person, die keiner der Versammlungen zugerechnet werden kann und außerhalb des Geländes den Hitlergruß zeigte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

- Bereits in der Nacht zum Samstag waren zwei 18-jährige Verdächtige nach Farbschmierereien auf dem Veranstaltungsgelände, die sich gegen Kritiker der Corona-Verordnung richteten, vorübergehend festgenommen worden. Sie werden wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht.

Hinweis in eigener Sache: Hierbei handelt es sich lediglich um das Fazit der Polizei. Einen ausführlichen Bericht zu den Versammlungen finden Sie online zu einem späteren Zeitpunkt oder am Montag in Ihrem Schwarzwälder Boten.

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