Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare (links) und sein Kappel-Grafenhausener Amtskollege Philipp Klotz (Mitte) freuten sich, dass das Projekt für die Schüler der Gemeinschaftsschule nun fertiggestellt ist. Foto: Obergföll

Nach anderthalb Jahren Bauzeit und sieben Millionen Euro ist die neue Mensa der Gesamtschule Rust/Kappel-Grafenhausen fertig.

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde die neugebaute Mensa an der Gemeinschaftsschule Rust ihrer Bestimmung übergeben. In Anwesenheit der Schulleitung, Gemeinderäten, Kappel-Grafenhausens Bürgermeister Philipp Klotz, Schulamtsdirektorin Barbara Bundschuh und Vertretern der beteiligten Firmen dankte Bürgermeister Kai-Achim Klare zuallererst dem Gemeinderat für dessen Entscheidung, noch zu Zeiten der Corona-Pandemie in die Zukunft der Schule zu investieren.

 

Die Gemeinde Rust habe damals für das Bauprojekt rund 8,2 Millionen Euro eingeplant, obwohl an vielen Stellen habe gekürzt und gestrichen werden müssen. Klare dankte allen Beteiligten, dass vom freigegebenen Budget letztlich nur sieben Millionen benötigt worden seien. Aus der Schulbauförderung seien 1,7 Millionen Euro Fördermittel und aus dem Landes-Sanierungsprogramm 635 000 Euro für die Freianlagen der Mensa und des Bestandsgebäudes geflossen. Klare dankte dem Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Freiburg.

Seit rund einer Woche läuft der Essensbetrieb für Schüler

„Wir investieren in mehr als Beton, Glas und Edelstahl. Wir investieren in unsere Kinder, in ihre Bildung und ihr Wohlbefinden“, so der Rathauschef in seinen Ausführungen. Damit sei auch „ein besonderer Meilenstein im pädagogischen Gesamtkonzept“ zum Abschluss gekommen.

In den Herbstferien war der Umzug erfolgt und seit einer Woche läuft dort der Essensbetrieb. Es sei laut Klare ein multifunktionaler Ort geschaffen worden, an dem auch Theateraufführungen, Schulbandkonzerte und Lehrerkonferenzen stattfinden können. Die Mensa umfasst 160 Sitzplätze, eine Regenerierküche, WC-Anlagen, ein Foyer, eine Wartezone sowie ein Cluster mit drei Klassenzimmern und Lernzonen im ersten Obergeschoss. Mit dem Abschluss des Mensagebäudes sei der Schulcampus in Rust nun vollständig. „Dieses Gebäude ist weit mehr als ein Ort zur Essensausgabe – es ist ein Ort der Begegnung und des Miteinanders“, betonte Klare. Der Neubau sei der letzte Mosaikstein eines in den vergangenen Jahren entstandenen, modernen Schulcampus.

Bürgermeister zeigt sich dankbar

Dankbar zeigte sich der Bürgermeister auch für die Interimslösung seitens der Seelsorgeeinheit Rust, womit der Mensabetrieb während der Planungs- und Bauphase aufrechterhalten werden konnte. Die beiden Pfarrer Jörg Herbert und Josef Rösch wünschten in ihrer Segnung dem neuen Gebäude, ein Ort der gegenseitigen Rücksichtnahme und Achtsamkeit zu sein. Die Schulmensa und die erweiterten Schulräume wurden vom Architekturbüro Erny in Rust geplant und an der Verwirklichung waren mehr als 50 Firmen beteiligt. Die Bauzeit dauerte vom April 2024 bis zum Oktober 2025. „Allen Schülern wünschen wir fortan guten Appetit und viele schöne gemeinsame Stunden in ihrer neuen Mensa“, so Klare abschließend.