Im Freibad Hornberg hat der Förderverein den Saisonabschluss traditionell mit einem Büfett gefeiert. Eine Überraschung für ein Mitglied gab es ebenfalls.
Kommendes Jahr wird der Förderverein Freibad Hornberg zehn Jahre alt. Von der ersten Stunde an engagierte sich Günter Doßwald beispielhaft und wird deshalb in der kommenden Hauptversammlung im November zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt.
Beim traditionellen Saisonabschluss im Freibad überraschte Vorsitzender Tommy Reinbold den ahnungslosen Doßwald mit der Ankündigung. Grund für die vorzeitige Enthüllung war ein Geschenk, das zu sperrig für eine Übergabe in einem Raum war.
„Du machst einen tollen Job und setzt auf unsere Arbeitseinsätze noch ein Plus drauf, Günter“, sprach Reinbold ein großes Lob aus. Das Bademeisterteam habe die Stunden zusammengezählt und sei auf eine Summe von rund 150 Stunden gekommen.
Der Vorstand hat bei einer Sitzung beraten, wie der kontinuierliche Einsatz gewürdigt werden kann und künftig wird eine Bank für Günter Doßwald und seine Frau Annemarie im Freibad stehen.
Die Plakette mit Namen samt Wertschätzung der außergewöhnlichen Dienste wird noch angebracht. „Wir sind megastolz auf dich“, so Reinbold, der unter großem Beifall einige der Arbeiten von Doßwald aufzählte.
Ohne große Worte und Aufhebens sehe der talentierte Handwerker, wo es etwas zu tun gebe. Stellvertretend sei dafür die Herstellung und Montage neuer Hülsen für die Sonnenschirmhalterungen genannt. Gerade für das alltägliche Klein-Klein, das manchmal übersehen wird und doch den Komfort der Freibadbesucher ausmacht, hat Doßwald ein Auge.
Trotz der Kälte sind Frühschwimmer unterwegs
Trotz wenig einladender Temperaturen zogen etliche Frühschwimmer ihre Bahnen im Becken. Anschließend wartete schon heißer Kaffee des Fördervereins samt allerhand Leckereien.
Das üppig bestückte Buffet bot alles, was es zu einem gemütlichen Brunch braucht. Erstmals gab es auch Gegrilltes, mit dem Véronique Kühn, Betriebsleiterin des Freibads, sich für die tolle Zusammenarbeit übers Jahr bedankte.
Es gab den Tag über ein ständiges Kommen und Gehen der bunten Schar, die aus Mitgliedern des Vereins und Stammgästen aus dem Umland bestand. Neuigkeiten wurden ausgetauscht und allgemein bedauert, dass die Saison schon wieder zu Ende war.