Aktiv auf der Piste oder entspannt in der Therme? Die kommenden Wochen können auch fernab von Umzügen und närrischem Treiben verbracht werden. Foto: M. Werndorff / pixabay / pixabay

Damit auch Fasnetsmuffel die Zeit bis zum Aschermittwoch gut überstehen, haben wir sechs Freizeittipps im Schwarzwald und auf der Alb gesammelt, fernab vom närrischen Treiben.

Für viele Menschen in der Region ist die Fasnet die schönste Zeit des Jahres. Doch nicht alle können dem närrischen Treiben etwas abgewinnen und würden sich zur fünften Jahreszeit am Liebsten aus dem Staub machen.

 

Für alle, die mit der Fasnet wenig anfangen können oder ihr bewusst entfliehen möchten, haben wir Freizeitideen zusammengestellt, um die Zeit bis zum Aschermittwoch gut zu überstehen – weit weg von Umzügen und Narrentreiben.

1. Skifahren auf freien Pisten

Wann bietet sich eine bessere Chance auf freie Ski- und Rodelpisten als zur Fasnet? Während Narren auf Umzügen, Kappenabenden oder in Kneipen dicht an dicht gedrängt sind, ist das die perfekte Gelegenheit für kurze Schlangen an Skiliften und Gondeln.

Zur Fasnetszeit stehen die Chancen auf freie Skipisten am Feldberg gut. Foto: pixabay/photosforyou

Auch wenn in vielen Teilen der Region wohl bis Mitte Februar keine Schneedecke mehr liegen wird – auf dem höchsten Berg im Schwarzwald, dem Feldberg, geht die Skisaison in diesem Jahr sogar noch bis Anfang April. Den aktuellen Schneebericht und welche Pisten und Lifte in Betrieb sind, kann man online nachlesen. Weniger Besucher gibt es üblicherweise auf dem benachbarten Todtnauberg, hier dauert die Skisaison voraussichtlich noch bis zum 8. März an.

2. Gruppenaktivitäten im Warmen

Wer lieber im Warmen bleiben möchte, für den gibt es zahlreiche Indoor-Freizeitaktivitäten in der Region. In einem Escaperoom ist vor allem Teamgeist und Konzentration gefragt. Für kleine Gruppen, die keine Lust auf die närrischen Tage haben, also das ideale Alternativprogramm.

Lieber im Warmen bleiben: Wie wäre es mit einer Partie Minigolf in der Black„Blacklight Zone“ in Schwenningen? Foto: Semenescu

Mehr Action bieten hingegen Aktivitäten wie Schwarzlichtminigolf in Schwenningen oder Lahr, Lasertag in Villingen oder Schömberg oder Kartfahren in Rottweil.

3. Schwimmen und Saunieren statt Schmotziger und Strohbär

Wer Lust auf etwas Entspannendes hat, für den ist vielleicht ein Ausflug zum Schwimmen und Saunieren genau das Richtige. Ob das Solemar in Bad Dürrheim, das Badeparadies Schwarzwald in Titisee-Neustadt, die Mineral-Therme in Bad Teinach oder die Palais Therme in Bad Wildbad: Entspannende Thermalbäder gibt es im und um den Schwarzwald einige.

Entspannung gibt es in den Thermalbädern in der Region, wie hier im Solemar in Bad Dürrheim. Foto: Kienzler

Während es in den meisten Thermen am Wochenende kaum Platz zum Entspannen ist, gibt es hier zur Fasnetszeit gute Chancen auf freie Liegen und Saunabänke.

4. Natur genießen im Schwarzwald und auf der Alb

Schöne Wanderungen gibt es im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb zahlreiche in fast allen Schwierigkeitsgraden. Im Hochschwarzwald bietet der Titisee und die Umgebung viele Wege, wie den Seerundweg oder die Route zur Witterschneekapelle. Einen anspruchsvollen Weg verspricht die Fürsatztour: Die viereinhalbstündige Wanderung startet in Hinterzarten, oben angekommen gibt es einen wunderbaren Ausblick auf den Feldberg.

Den wohl besten Blick auf die Burg Hohenzollern hat man vom Zeller Horn. Foto: Frey

Auch auf der Schwäbischen Alb sind Wanderungen mit beeindruckendem Panorama möglich. Die wohl schönste Sicht auf die Burg Hohenzollern bietet das Zeller Horn. Ein weiterer toller Aussichtspunkt ist der Raichberg: Hier sieht man nicht nur die Burg Hohenzollern, bei klarer Sicht kann man auch die schneebedeckten Gipfel der Alpen erkennen.

5. Kurzurlaub in der Stadt

Der heimischen Fasnet entfliehen geht auch mit einem Kurzurlaub. Wie wäre es mit einem Städtetrip? Vom Schwarzwald in zwei bis drei Stunden zu erreichen sind beispielsweise die Städte Straßburg, Zürich und Basel. Aber Achtung: Auch hier wird Fasnet, Fastnacht oder Karneval gefeiert.

Für einen Städtetrip muss man nicht immer weit fahren. Zürich ist aus dem Schwarzwald in weniger als drei Stunden erreichbar. Foto: pixabay

6. In den eigenen vier Wänden

Und falls bisher nichts dabei war: Zu Hause ist es noch immer am schönsten. Auch daheim lässt sich die närrische Zeit gut überstehen: Etwa beim entspannten Filme und Serien schauen auf dem Sofa, neue Rezepte ausprobieren oder bei produktiven Aktivitäten wie Ausmisten und einem verfrühten Frühjahrsputz.

Die Fasnetszeit kann man sich auch mit Filmen und Serien auf dem heimischen Sofa verbringen. Foto: pixabay/yousafbhutta

Auch zum Einkaufen sind die närrischen Tage eine perfekte Gelegenheit. Wem die Einkaufszentren und Geschäfte an anderen Samstagen unter dem Jahr zu voll sind, für den ergibt sich an der Fasnet die einmalige Chance auf einen ausgedehnten Ausflug.