Das ZMF ist seit 1983 Teil der Freiburger Kulturlandschaft. Foto: Klaus Polkowski

Das ZMF legt mit der Umfirmierung in eine gGmbH den Grundstein für die Zukunft des Freiburger Festivals.

Das Zelt-Musik-Festival (ZMF) Freiburg hat seine Firmierung geändert und ist ab sofort eine gemeinnützige GmbH (gGmbH). Das hat zur Folge, dass das Festival mögliche Gewinne nicht ausschütten darf, sondern in seinen Betrieb reinvestieren muss. Die positiven Folgen der Umfirmierung sind vor allem steuerlicher Art. Außerdem kann das Festival nun wie ein gemeinnütziger Verein Spendenquittungen ausstellen.

 

Als größtes Musikfestival der Region will das ZMF damit ein Zeichen für eine lebendige, vielfältige und solidarische Kulturlandschaft in Freiburg setzen.

ZMF hat viele kostenlose Angebote

Seit seiner Gründung 1983 versteht sich das ZMF als offener Ort für Begegnung, Austausch und Teilhabe. Der freie Eintritt zum Festivalgelände, das kostenlose Actionprogramm, sowie Workshops schaffen einen niederschwelligen Zugang zu Musik und Kultur. Ergänzt wird dies durch das Hauptprogramm, das mit seiner stilistischen Vielfalt möglichst viele Geschmäcker, Generationen und Hintergründe ansprechen soll. Und das soll auch zukünftig so bleiben.

ZMF soll für alle erlebbar bleiben

Nach über vier Jahrzehnten ist es den Gesellschaftern und der Geschäftsführung des Freiburger Festivals wichtig, rechtliche sowie nachhaltige Strukturen zu schaffen, auf deren Grundlage das ZMF weiterhin ein Festival für alle bleibt.

„Kultur ist für alle da. Das war schon immer unser Motto und unsere Motivation.“, erklärt Geschäftsführerin Hanna Teepe. „Unser Ziel ist es, auch in Zukunft Musik und Kunst für alle erlebbar zu machen. Dass wir nun offiziell als gemeinnützige GmbH firmieren, ist für uns ein wichtiger Schritt und ein sichtbares Zeichen nach außen.“