Viele Weggefährten von Eugen Heizmann wurden von Bürgermeister Jens Keucher im Sulzer Feuerwehrgerätehaus begrüßt. Foto: Walter

Ein zweifaches Abschiedsfest feierten Wegbegleiter von Eugen Heizmann. Bis Ende Oktober war er noch im Bereich Katastrophenschutz für die Stadt tätig.

Ein volles Feuerwehrgerätehaus demonstrierte eindrucksvoll, welche Wertschätzung der ehemalige Stadtbrandmeister Eugen Heizmann in Sulz und darüber hinaus genießt.

 

Ob Alterswehr, aktive und ehemaligen Kameraden aus Sulz und Umgebung, Kommunalpolitiker oder Vertreter des DRK und mehr: Alle waren auf Einladung der Stadt Sulz zu einer Feierstunde gekommen, um die Verdienste und den jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz von Eugen Heizmann gemeinsam zu würdigen.

Eugen Heizmann (Mitte) und seine Frau Anke erhalten ein Geschenk der Stadt. Foto: Walter

Zwar hat Eugen Heizmann den Stab des Stadtbrandmeisters bereit vor zwei Jahren an seinen Nachfolger Florian Karl übergeben; allerdings war Eugen Heizmann bis Ende Oktober 2025 noch im Bereich Katastrophenschutz für die Stadt Sulz tätig und hat neben dem so genannten Starkregen-Risikomanagement insbesondere mit dazu beigetragen, dass die Sirenen im gesamten Stadtgebiet flächendeckend unlängst ergänzt oder erneuert wurden.

Jugendfeuerwehr mitgegründet

Bürgermeister Jens Keucher erinnerte in seiner Ansprache, wie der ehemalige Stadtbrandmeister die Sulzer Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, geformt und mitgetragen habe.

Als nur einige beispielgebende Stationen des Ehrenamts seien hier genannt: Eintritt in die Jugendfeuerwehr 1973 und damit eines der Gründungsmitglieder, 1986 Ernennung zum Abteilungskommandant der Abteilung Sulz und von 1989 bis 2023 Stadtbrandmeister und damit an der Spitze der Gesamtwehr.

Besonders hob der Bürgermeister die Führungsqualitäten heraus, die sich in der Leistungsfähigkeit der gesamten Sulzer Feuerwehr personell aber auch in der technischen Ausstattung widerspiegele.

Hilfseinsätze und mehr geleistet

Ehrungen wie die Bürgermedaille der Stadt Sulz, der Ehrenmedaille in Gold des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg oder erst im Juli dieses Jahres die Auszeichnung mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen durch Innenminister Thomas Strobl würdigten diese Leistungen auch öffentlich.

Jens Keucher hob auch die Leistungen von Eugen Heizmann hervor, die das Wirken darüber hinaus aufzeigen. So zum Beispiel der Bau der Atemschutzstrecke 2003 in Sulz, die Organisation des Corona-Testzentrums in Bergfelden oder auch den Hilfseinsatz in der französischen Partnerstadt Montendre nach dem Sturm Lothar.

Neben Bürgermeister Jens Keucher dankten in ihren Grußworten der ehemalige Kreisbrandmeister Mario Rumpf, Helmut Woitas für das DRK Sulz, Jürgen Eberhardt für den Feuerwehrverband Rottweil und Stadtbrandmeister Florian Karl.