Wenn es brennt wie hier im Februar 2020 in Meßstetten, ist funktionierende Kommunikation das A und O – deshalb schafft die Stadt Meßstetten neue Digitalfunk-Geräte an. Foto: Rüdiger Wysotzki

Die Feuerwehr Meßstetten bekommt neue Digitalfunkgeräte – und die Stadt einen satten Zuschuss vom Land.

82 583 Euro lässt sich die Stadt Meßstetten die neuen Digitalfunkgeräte samt Zubehör kosten, mit deren Lieferung der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Firma KTF Selectric aus Ehningen beauftragt hat.

 

Im Haushalt hatte die Stadt freilich nur 72 000 Euro für die Handsprechfunkgeräte für den digitalen Zwei-Meter-Seinsatzstellenfunk eingeplant.

Das Land gibt einen Zuschuss

Die Kostenüberschreitung nahmen die Stadträte in Kauf, verbessere sich durch die neuen Geräte doch die Einsatzkommunikation und -koordination deutlich. Außerdem bekommt die Stadt 250 Euro Zuschuss für jedes der 68 Geräte vom Land, also 17 000 Euro. Und nicht zuletzt hatten die Mitglieder der Feuerwehr Meßstetten nach Eingang des Angebots Einsparmöglichkeiten gefunden, wie Tobias Böttner, bei der Stadtverwaltung zuständig für die Feuerwehr, lobend hervorhob, und dadurch den ursprünglichen Preis von 86 370 Euro gesenkt.

Weil die Stadt, die alle ihre Funkgeräte von der Firma KTF bezogen und damit laut Böttner „sehr gute Erfahrungen“ gemacht hat, hatte sie nur bei dieser Firma ein Angebot eingeholt – schon der Kompatibilität aller Geräte wegen.

Die alten waren störanfällig und haben Kosten verursacht

„Wir sind dann wieder state of the art“, also auf neuestem Stand, freute sich Alexander Maurer, stellvertretender Gesamtkommandant und CDU-Stadtrat. Die alten Geräte seien störanfällig gewesen, und mit den neuen spare die Stadt die Reparatur- und Folgekosten.

Jürgen Clesle von der Freien Wählervereinigung störte sich zwar daran, dass die Verwaltung nur ein Angebot eingeholt habe, stimmte aber dennoch zu – und war damit in guter Gesellschaft, denn alle anderen Stadträte und Bürgermeister Frank Schroft taten es auch.