Auf der Christbaumkugel sind bekannte Freiburger Bauwerke zu sehen Foto: Lions Club Freiburg

Der Freiburger Lions-Club erhofft sich dadurch einen Verkaufsschlager für den guten Zweck.

Ex-Fußball-Profi Nils Petersen und Soul-Sänger Max Mutzke haben es bereits getan – nun hat auch der ehemalige Trainer des SC Freiburg, Christian Streich, für den Lions-Club in Freiburg unter dem Motto „Weihnachten für alle“ eine Christbaumkugel entworfen.

 

In den vergangenen beiden Jahren wurden rund 7000 Weihnachtskugeln verkauft. Der Lions Club hofft durch die Zusammenarbeit mit Streich, diese Zahl zu übertreffen. 5000 Stück wurden bisher produziert, davon waren schon vor der offiziellen Vorstellung des Projekts 1000 Kugeln verkauft. Weitere 1500 Kugeln haben die Läden, in denen die Kugel zu kaufen sein wird, bereits vorbestellt.

Streich hat sich für die Gestaltung der Kugel bekannte Bauwerke aus Freiburg ausgesucht. Neben dem Freiburger Münster, dem Martinstor, der blauen Wiwilibrücke am Hauptbahnhof ziert die Herz Jesu Kirche, die im Stühlinger Kirchplatz steht, die Kugel,

Motiv sind Freiburger Wahrzeichen wie das Münster. Vom Verkaufspreis von 9,50 Euro fließen 6,50 Euro an das Traumazentrum „Unbroken“ in Freiburgs ukrainischer Partnerstadt Lviv, an die Organisation Ärzte ohne Grenzen sowie an die Initiative „Begleitete Elternschaft“ in Freiburg, die Hilfen für Kinder ermöglicht, deren Eltern eine Behinderung haben.

Stadt unterstützt das Projekt

Streich habe sich für das Projekt sehr engagiert, lobt Lions-Club-Präsident Hartmut Lamparter: „Christian Streich war voll dabei für die gute Sache.“ Streich selbst betont, er habe mit seinem Engagement ein Zeichen setzen wollen für die Idee, dass Weihnachten Zusammenhalt bedeute und „niemand vergessen wird“.

Die Stadt werde jeden Spenden-Euro aus der Aktion für das „Unbroken“-Zentrum im Rahmen ihres Engagements für die Menschen in der Ukraine verdoppeln, erklärte Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD). Klaus Hoffmann, Oberstaatsanwalt in Freiburg und in der Ukraine-Hilfe aktiv, sprach von einem „moralisch wichtigen Zeichen“.