Die eingeplanten Fördermittel sind aufgebraucht. Deshalb wird die Maßnahme für die Gemeinde Brigachtal zu teuer.
Die Sanierung des Brigachradweges zwischen Beckhofen und Grüningen war für dieses Jahr geplant. Auf die Gemeinde würden anteilig für 600 Meter Radweg rund 100 000 Euro zukommen, die Stadt Donaueschingen würde 1100 Meter Sanierung übernehmen.
Da es zu einem Aufnahmestopp für das Förderprogramm „Stadt und Land“ gekommen ist, wird die Sanierung verschoben.
„Die Fördermittel sind aufgebraucht“, erklärte Bürgermeister Michael Schmitt, und der Gemeinderat entschied mit knapper Mehrheit, den Radweg nicht zu sanieren.
Nach Auskunft des Fördergebers müsse, anders als ursprünglich mitgeteilt, keine Verbreiterung der Bestandstrasse erfolgen, so dass im Bestand mit einer Breite von rund drei Meter saniert werden könnte. Ein Grunderwerb sei nicht nötig, ergänzte er. Trotzdem würden für die Gemeinde 100 000 Euro anfallen, so Schmitt.
Die Stadt Donaueschingen würde ihren Teil sanieren
Markus Rist fragte, ob Donaueschingen ihre Seite der Sanierung durchführen würde. Schmitt antworte: „Wenn wir es machen, ja“. „Dann machen wir es“, meinte Rist.
Theo Effinger war anderer Meinung und betonte, ihm seien 100 000 Euro für 600 Meter zu viel, er stimme der Sanierung nicht zu.
Joachim Eichkorn hielt den Weg für nicht so schlecht, er lehne die Sanierung ab, erklärte er. Marius Effinger schlug vor, die Sanierung mal auszuschreiben, dann könne man es sich immer noch überlegen. „Das geht nicht“, entgegnete Schmitt. „Wenn wir die Maßnahme ausschreiben, müssen wir sie auch durchführen. Wir müssen uns auch gegenüber Donaueschingen klar äußern.“
Warten auf neue Fördermittel
Thomas Huber zeigte sich hoffnungsvoll, dass doch noch irgendwann Fördermittel fließen und lehnte die Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt ab.
Brita Krebs gab zu bedenken, dass der Radweg große Schlaglöcher aufweise. Schließlich würden auch Schulkinder diesen Weg nutzen. Sie möchte, dass der Radweg saniert wird.
Aufgrund der finanziellen Lage der Gemeinde wurde die Sanierung mit knapper Mehrheit abgelehnt.