Ute Ummer (links) und Sylvia Morlok Foto: Ummer

Sylvia Morlok und Ute Ummer lasen selbstverfassten Weihnachtsgeschichten vor und erinnerten an den Wettbewerb „Briefkastengeschichten“.

Mit selbstverfassten Weihnachtsgeschichten warteten die Autorinnen Sylvia Morlok und Ute Ummer jüngst in der Stadtbücherei Freudenstadt auf. Die zur Tradition gewordene Veranstaltung bot wieder vielfältige Unterhaltung, heißt es in einer Mitteilung.

 

Das Nussbaumzimmer im Stadthaus war voll besetzt. Die Autorinnen hatten sowohl witzige als auch sozialkritische Texte mitgebracht und trafen damit offenbar genau den Nerv der Zuhörer, heißt es weiter. Sechs Geschichten und zwei Gedichte boten ein unterhaltsames Potpourri. So mancher Text wurde vom Lachen der Zuhörer begleitet. Auch Kerstin Matz, Leiterin der Stadtbücherei, war mit dabei: „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.“

Bei dieser Gelegenheit stellte Morlok den Schreib-Wettbewerb vor, der 2004 in Freudenstadt große Kreise gezogen hatte und der 2026, 22 Jahre später, in eine neue Auflage geht. Ausgelobt wird der Wettbewerb in zwei Altersstufen: Kinder und Erwachsene. Jedermann kann teilnehmen. Eingereicht werden können Geschichten oder Gedichte.

Alle Genre sind erlaubt

Die Texte sollen dabei nicht länger als drei DIN-A4-Seiten sein. Beiträge sollen ausgedruckt, mit Adresse, Telefonnummer und Altersangabe versehen sein und in den Briefkasten der Stadtbücherei Freudenstadt eingeworfen werden, daher der Name des Wettbewerbs: „Briefkastengeschichten“.

„Das Motto der Texte soll sein: Was ich schon immer mal schreiben wollte“, erklärte Morlok. Es ist jedes Genre erlaubt, von der dramatischen Liebesgeschichte bis zum spannenden Krimi, vom romantischen Gedicht bis zur schwäbischen Familienstory. Anstößige oder gewaltverherrlichende Texte werden abgelehnt. Auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz beim Schreiben sei nicht zulässig.

OB Sonder wird den Preis überreichen

Der Wettbewerb dauert vom 1. Januar bis zum 31. März 2026. Die in den Augen der Jury zehn besten Texte jeder Altersklasse werden prämiert. Den drei Erstplatzierten überreicht Oberbürgermeister Adrian Sonder in einer öffentlichen Feierstunde einen Preis.