Die Besucher besichtigen den ehemaligen Maschinenraum im Dampfsägewerk Foto: Ziechaus

Einige Räume des ehemaligen Dampfsägewerks Wagner in Schiltach konnten bei der Firma Buzzi zum Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Das historische Dampfsägewerk von Gotthilf Wagner liegt am Bahnhof nahe der Mündung des Heubachs in die Kinzig und hatte einen eigenen Gleisanschluss an die Bahnstrecke nach Offenburg.

 

Michael und Ursula Buzzi hatten die ehemaligen Werkhallen im Jahr 2000 übernommen und für ihre Firma in Holzständerbauweise umgebaut.

Moderner Industriebau in Holz erfüllt Brandschutz

Der moderne Industriebau in Holz habe seinen eigenen Charme, erfülle aber alle Brandschutzvorschriften, betonte Michael Buzzi unter den Trägern im Werkzeuglager.

Der frühere Maschinenraum wurde erhellt durch eine Decke aus Glasbausteinen. Hier wurde 1919 der Dampf mit einem Kessel der Firma Lanz aus Mannheim für den Antrieb der Sägen im Werk erzeugt. Der etwa 30 Meter hohe Kamin von 1903 steht noch hinter den Hallen neben dem Heubach.

40 Arbeiter hatte das Sägewerk einst

Zur Hochzeit des Sägewerks um 1920 waren gut 40 Arbeiter im Werk beschäftigt und hatten sich zu einem Foto vor den Hallen versammelt.

Alte Baupläne beweisen standfeste Bauweise

Neben diesem Foto der beiden Werkhallen waren auch einige alte Baupläne aus dieser Zeit erhalten und bewiesen, dass gute Handwerker auch mit handgezeichneten Bauplänen standfeste und dauerhafte Gebäude errichten können.