Almir Smakovic galt als FSV-Urgestein. Nun sucht er eine neue sportliche Herausforderung. Foto: Heinz Wittmann

Die sportliche angespannte Lage ist nicht der Grund. Smakovic war zwölf Jahre lang Coach der FSV. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.

Die Trainer der FSV Schwenningen, Almir Smakovic und Michail Tsamoulidis, sind von ihren Ämtern zurückgetreten. Dies teilten beide Coaches am Freitagmittag offiziell mit. Die FSV ist aktuell Tabellenvorletzter der württembergischen Bezirksliga Schwarzwald/Zollern.

 

Ein Vorfall im Spiel gegen Bubsheim

„Mit der sportlichen Situation hat der Rücktritt von uns nichts zu tun. Es gibt Differenzen mit der Vorstandschaft. Es gab einen Vorfall vor unserem Heimspiel gegen Bubsheim, der so nicht geht“, sagte Smakovic. Weiter wollte sich der Coach zu dieser Thematik nicht äußern und keine schmutzige Wäsche waschen. „Der Rücktritt fällt mir nicht leicht, der Verein liegt mir am Herzen.“

FSV-Vorsitzender Niklas Maier sagte auf Anfrage unserer Zeitung: „Der Vorfall vor dem Spiel gegen Bubsheim war nichts Wildes. Es gab eine Meinungsverschiedenheit. Wir akzeptieren aber die Rücktritte der Trainer.“

Der sportliche Ist-Stand

Die FSV ist nach elf Spieltagen in der württembergischen Bezirksliga Staffel zwei noch sieglos, mit drei Punkten Tabellenvorletzter. Auf den Relegationsrang fehlen dem Aufsteiger bereits satte zwölf Punkte.

Im Bezirkspokal lief es hingegen für die FSV gut. Die Mannschaft steht im Achtelfinale und spielt am 8. Dezember daheim gegen ihren Ligarivalen SV Rangendingen.

Smakovic gilt als FSV-Urgestein, war im zwölften Jahr Trainer bei den Grünhemden. Tsamourlidis war sieben Jahre lang Spieler bei den Neckarstädtern, ist seit diesem Jahr Spielertrainer.

Torhüter Samir Smakovic geht auch

Almir Smakovic trainiert auch die B-Junioren des SV Zimmern, bei denen sein Sohn spielt. Smakovic konnte deshalb zuletzt nicht bei allen Spielen der FSV dabei sein.

Auch sein Bruder Torwart Samir Smakovic steht ab sofort dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Wer künftig die FSV-Mannschaft coacht, steht laut Niklas Maier noch nicht fest. Der Vorsitzende ging am Freitagmittag davon aus, dass die Mannschaft am Sonntag (15 Uhr) zum Derby bei der SG Deißlingen/Lauffen auch antritt.