FSV-Trainer Drilon Fetahi spricht von einer „schwierigen Situation“. Möglicherweise muss AH-Torwart Marco Schum reaktiviert werden.
BEZIRKSLIGA WFV
Die FSV Schwenningen empfängt in der württembergischen Bezirksliga am Samstag, 16 Uhr, den FV 08 Rottweil zum Derby.
Die Gäste hatten am Donnerstag ein Nachholspiel gegen Spitzenreiter SG Deißlingen/Lauffen zu bestreiten. Nur zwei Tage später muss die Truppe von Spielertrainer Simon Kläger schon wieder ran. Sportlich läuft es bei den Rottweilern ohnehin nicht sonderlich, sie müssen bei bis zu acht Absteigern um den Klassenerhalt bangen.
Nullacht-Spielertrainer Simon Kläger sagt trotz vieler Ausfälle: „Wir haben mit Deißlingen/Lauffen den frühen Nachholtermin ja selbst vereinbart, wollen so lange das Wetter hält spielen. Wir sind in der Tabelle in einer gefährlichen Zone. Wir wollen weiter nach oben, deshalb sind wir gezwungen in Schwenningen die drei Punkte mitzunehmen.“
Eine andere Situation
Die Mooskicker können den Klassenerhalt sehr bald auch theoretisch nicht mehr erreichen. Die Grünhemden verloren zum Rückrundenauftakt in Wurmlingen mit 2:4. In der Hinrunde unterlag Schwenningen am 31. August knapp mit 0:1. Den entscheidenden Treffer markierte damals Christian Braun in der 58. Spielminute.
Doch seinerzeit hatten die Schwenninger noch eine ganz andere Mannschaft zur Verfügung. Interimstrainer Drilon Fetahi erinnert sich: „Damals waren wir noch komplett. Bis zur Winterpause ist es nun eine schwierige personelle Situation bei uns.“
FSV hat keinen Torwart
Dies trifft nun am Samstag in der letzten Begegnung in diesem Jahr für die Freie Sportvereinigung ganz besonders zu. Torwart Yannick Maier fehlt im Derby aus beruflichen Gründen.
Da die beiden anderen Keeper Samir Smakovic und Huso Kavazovic inzwischen aufgehört haben, hat die FSV keinen ausgebildeten Goalie mehr. Sollten alle Stricke reißen, müsste eventuell sogar AH-Torwart Marco Schum ein Comeback in der ersten Mannschaft feiern.
Fetahi gibt zu: „Es ist eine schwierige Situation. Aber wie auch immer. Wir wollen mit Mut in das Spiel gehen und unseren besten Fußball zeigen. Rottweil hat ja dann das schwere Spiel gegen die SG Deißlingen/Lauffen in den Beinen, das wird dann für sie auch nicht so einfach.“