FSV-Interimstrainer Drilon Fetahi sieht sechs Tore im ersten Durchgang, will seinem Team nach der klaren Niederlage aber keinen Vorwurf machen.
Bezirksliga WFV: SG Deißlingen/Lauffen – FSV Schwenningen 5:1 (5:1). Die FSV konnte auch im Spiel eins nach Almir Smakovic keinen Sieg in der Bezirksliga verbuchen. Die kämpferische Einstellung der Grünhemden stimmte zwar am Sonntag unter Interimstrainer Drilon Fetahi, am Ende stand aber eine klare Niederlage.
Fetahi, Spieler der FSV Schwenningen, der aktuell aber aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfällt, hat die Mannschaft nach dem Rücktritt der Trainer Smakovic und Michail Tsamourlidis übernommen.
Gästen starten stürmisch
Der Favorit aus Deißlingen und Lauffen drückte am Sonntagnachmittag vor 120 Zuschauern sofort aufs Gaspedal. SG-Spielertrainer Felix Schaplewski traf nach fünf Minuten zum 1:0. Daniel Matt erhöhte in der 17. Minute auf 2:0, Tom Ritzel traf gegen Torwart Yannick Maier in der 22. Minute zum 3:0.
Die Schwenninger hatten bei einem Freistoß von Kapitän Ömür Baydar Pech, dass der Ball nur an die Latte ging. Die FSV versteckte sich nicht, versuchte mitzuspielen. Awid Moheb-Ali scheiterte aber an SG-Keeper Niklas Uhl.
Alu-Treffer und Herzog-Comeback
Nach einer halben Stunde Spielzeit netzte hingegen Rodrigo Vieira Silva nach feinem Zuspiel von Robin Schumpp zum 4:0. Nur eine Zeigerumdrehung weiter traf dann Moheb-Ali für die Mooskicker ins Schwarze. Schumpp mit seinem 19. Saisontor stellte praktisch mit dem Halbzeitpfiff auf 5:1.
In den zweiten 45 Minuten ließ es die SG Deißlingen/Lauffen ruhiger angehen. Der Favorit agierte nicht mehr ganz so konsequent, hatte aber auch bei gleich drei Aluminiumtreffern Pech. Außerdem hielt FSV-Goalie Maier stark. Bei der SG kam Marcel Herzog nach monatelanger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses in der Schlussphase wieder zum Einsatz.
Die Stimmen
Der Sportliche Leiter und Topstürmer der SG, Robin Schumpp, sagte hinterher: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann weniger getan, es nicht gut zu Ende gespielt. Aber klar, wenn du zur Pause 5:1 führst, lässt du automatisch vom Kopf her etwas nach.“ FSV-Trainer Drilon Fetahi meinte: „Die Jungs haben sich gezeigt, ich kann ihnen keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat mit Energie gespielt, ich kann da nur meinen Hut vor ihr ziehen.“
Die Statistik
FSV Schwenningen: Maier, Trifan, Moheb-Ali, Baydar, Abboud, Djiozang, Gumüscay, Rogic, Samcar, k.A., Berisha.
Tore: 1:0 Schaplewski (5.), 2:0 Matt (17.), 3:0 Ritzel (22.), 4:0 Silva (30.), 4:1 Moheb-Ali (31.), 5:1 Schumpp (45.).
Besondere Vorkommnisse: keine.
Schiedsrichter: Domenico Viceconte (Schömberg).
Zuschauer: 120.