Zum Frühlingserwachen hatte die Kolpingfamilie am Samstag in den Ergenzinger Rathausgarten eingeladen und an die 80 Besucher aller Altersklassen waren bei strahlendem Sonnenschein dieser Einladung gefolgt.
Unter anderem auch OB Stephan Neher und Ortsvorsteher Timo Wachendorfer, die allerdings nur einen kurzen Weg zum „Festgarten“ hatten, da sie anlässlich einer Klausurtagung mit dem Ortschaftsrat ohnehin schon vor Ort waren.
Auch die von der geistlichen Leiterin der Kolpingsfamilie, Claudia Hofrichter, geschaffenen und mittlerweile schon zu Legenden gewordenen geschlechtsneutralen Puppen Kim und Toni waren mit dabei. Sie bekamen von ihrer Schöpferin und dem Ortsvorsteher an diesem Nachmittag ihre Stimmen geschenkt und Letzteren blieben dann auch die Grußworte vorbehalten, die sie an die Anwesenden richteten.
Diese ließen sich zunächst einmal von einem sechsköpfigen, örtlichen Musikensemble unter der Stabführung von Matthias Geis verwöhnen, hatten allerdings erhebliche Mühe, sich dem prallen Sonnenschein zu erwehren und die ausliegenden Liedtexte erfüllten zunächst einmal ihren Zweck als Sonnenschutz und Fächer, bevor man sich an Kaffee, Kuchen, sonstigen Spezialitäten und kühlen Getränken ergötzen konnte.
Frühlingslieder und Gedichte
Gemeinsam gesungene Frühlingslieder, Frühlingsgedichte von Birgit Haug, Cornelia Ziegler-Wegner, Josef Weber und Norbert Geis sorgten für Kurzweil an diesem Nachmittag. Die Gesundheit-Clownin „Sunny“ sorgte bei den Älteren für Bewegung, aber auch für leuchtende Kinderaugen und auch eine kleine Ostereierausstellung konnte bewundert werden.
Vielseitige Nutzung ist möglich
Die Kolpingfamilie machte mit ihrem Engagement im Rathausgarten aber vor allem eines deutlich, nämlich dass der Rathausgarten vielseitig genutzt werden kann. Bei einigen Trauungen und Veranstaltungen war das bereits der Fall. Dennoch könnte man noch mehr draus machen. Das sah auch OB Stephan Neher so, der zunächst einmal seinen Technischen Betrieben dankte, dass diese das Grünareal neben dem Rathaus insoweit hergerichtet hätten, dass es nutzbar sei. Lob zollte er auch den dienstbaren Geistern der Kolpingfamilie.
Im Rathausgarten müsse das eine oder andere aber schon noch dazukommen, sagte er und dachte dabei an Sitzgelegenheiten. Gegen Schluss der Veranstaltung ehrte das Leitungsteam der Kolpingfamilie eine ganze Reihe von Mitgliedern für ihre 25-jährige Treue.