Die Jugendkapelle GBE und die Stadtkapelle Binsdorf begeisterten am Wochenende das Publikum.
Am Samstag veranstaltete die Stadtkapelle Binsdorf ihr Frühjahrskonzert in der Festhalle Binsdorf-Erlaheim. Zahlreiche Besucher sind der Einladung gefolgt, die Halle war restlos ausverkauft. Eröffnet wurde der Abend von der Jugendkapelle Geislingen-Binsdorf-Erlaheim unter der Leitung von Musikdirektor Thomas Michelfeit.
Die Jungmusiker begeisterten das Publikum mit „Fantastica“ von Martin Scharnagl, „Stevie Wonder in Concert“ und „MacArthur Park“, beides arrangiert von Paul Murtha. Nach einer kurzen Umbaupause nahm die Stadtkapelle Binsdorf auf der Bühne Platz. Das Orchester eröffnete seinen Konzertteil mit strahlenden Blechfanfaren und virtuosen Holzpassagen, vereint in der „Festive Overture“ von Dmitri Shostakovich. Anschließend folgte ein weiteres klassisches Werk aus Pjotr Tschaikowskis Feder: „1812 – Overture Solennelle“. Das Stück thematisiert den Sieg Russlands über Napoleon im Jahr 1812 und zeichnet sich durch dramatische Kontraste, Kanonenschläge und triumphale Hymnen aus.
Typische Melodien der französischen Hauptstadt
Nach dem mitreißenden Kriegsgeschehen ging es besinnlicher weiter auf den Kapellenweg der Visperterminen in der Schweiz mit Mario Bürkis „Sacri Monti“. Das Werk basiert auf einem mittelalterlichen Gedicht, welches den Schmerz der Gottesmutter über Jesu Kreuzigung ausdrückt. Von der Schweiz reiste die Stadtkapelle weiter nach Frankreich. „Paris Montmartre“, arrangiert von Toshio Mashima, vereint typische Melodien der französischen Hauptstadt.
Zum Abschluss brachte das Orchester „I Got Rhythm“, Original von George Gershwin, arrangiert von Kunio Fujisaki, zu Gehör. Verschiedene Solopassagen und beschwingte Melodien luden zum Mitwippen ein. Mit dem Marsch „Füreinander da“ aus Martin und Stephan Hutters Feder fand auch dieses Konzert sein Ende.
Die Vorsitzende Gabriele Nurna bedankte sich bei allen Mitwirkenden, besonderer Dank galt dem Dirigenten Musikdirektor Thomas Michelfeit sowie den Ansagerinnen Hanna Eberhart und Antje Conrad.