Seit Montag kann der Verkehr auf der Grenzacher Hauptstraße wieder fließen. Foto: Heinz Vollmar

Das gute Wetter hat den Baufortschritt beschleunigt. Seit Montag fließt wieder der Verkehr.

Die seit dem 18. Mai für die Sanierung der Fahrbahndecke gesperrte Hauptstraße im Ortsteil Grenzach ist seit Montag wieder durchgängigbefahrbar.

 

Die Sperrung zwischen dem Kreuzungsbereich Winkelmatten/Kronacher Straße und der Kreuzung Schlossgasse/Steingasse kann somit früher aufgehoben werden als geplant, wie die Gemeindeverwaltung mitteilte. Dafür verantwortlich ist vor allem das trockene und sonnige Wetter der zurückliegenden Tage, welches die Bauarbeiten beschleunigte.

Leichter aufs Neufeld

Die Aufhebung der Vollsperrung betrifft vor allem den Autoverkehr vom und zum Grenzacher Neufeld, für den für die Zeit der Sperrung eine Umleitung über die Steingasse in Richtung Wyhlen und über die Schlossgasse in Richtung Basel eingerichtet war. Stark befahren war auch die Talstraße während der Vollsperrung der Hauptstraße, weil viele Neufeldbewohner, die in Richtung Basel unterwegs waren, diese Möglichkeit nutzten.

Johannimärt kann kommen

Für die Fußgänger war der Gehweg auf der Seite des evangelischen Gemeindehauses entlang der gesperrten Hauptstraße freigehalten worden. Gewährleistet waren auch entsprechende Zufahrten für Not-und Rettungskräfte.

Die schnelle Abwicklung der Bauarbeiten auf der Hauptstraße wird von vielen Bürgern auch deshalb begrüßt, weil im Juni der traditionelle Johannimärt auf der Hauptstraße und dem anliegenden Platz unter der Kastanie am evangelischen Gemeindehaus stattfindet.

Einige hatten nämlich befürchtet, dass der Johannimärt wegen der Baustelle womöglich hätte verlegt bwerden müssen.

Manche Zeitgenossen wundern sich allerdings darüber, dass nur eine Seite der Hauptstraße neu asphaltiert wurde, während sich die andere Seite nach wie vor in altem Zustand befindet.

Schwierige Finanzlage

Antonio Scalzillo von der beauftragten Baufirma sagte dazu auf Nachfrage, dass seine Firma gerne auch die andere Seite neu asphaltiert hätte. Aufgrund der Finanzlage der Gemeinde sei dies jedoch nicht in Auftrag gegeben worden. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Straßenschäden tatsächlich an der nunmehr neu asphaltierten Straßenseite gravierender gewesen seien. Eine Stellungnahme der Gemeinde hierzu war nicht erhältlich.