In den Donauhallen probten die Akteure der Narrenzunft ihre Auftritte. Der Zunftball diesen Samstagabend ist ausverkauft.
Es geht in die heiße Phase für das Hallenspektakel. Es sind hektische Zeiten für die Akteure, genau getaktet sind die Proben, die erst in der Zunftballwoche auf der Bühne im Mozartsaal stattfinden. Das Motto des – ausverkauften – Zunftballs diesen Samstagabend, 3. Februar, lautet „Narren im Weltall“.
Schon lange, wie Thomas Höfler berichtet, auf der Agenda des Frohsinns, allerdings immer wieder in die Schublade ganz unten gelegt worden ist. „In diesem Jahr kamen tatsächlich klasse Ideen zusammen und plötzlich waren alle begeistert“, berichtet Höfler. Das Motto zieht sich durch alle Auftritte.
Lokalkolorit? Unbedingt!
Erfreulich auch, dass sich wieder neue Gesichter aus der Frohsinnfamilie unter die Akteure mischen. Der Zunftball wäre aber nicht so beliebt, wenn nicht ein ordentlicher Schuss Lokalkolorit dazu gehören und die Stadtpolitik kräftig auf den Arm genommen würde. Gerade die beiden kultigen Fastnachtsfiguren Ignaz (Markus Kuttruff) und Severin (Thomas Höfler), genießen hier schon seit Jahren sprichwörtlich Narrenfreiheit. „Wir haben dieses Jahr wieder einige Punkte im Programm, denn die Lokalpolitik hat wieder vieles richtiggemacht, vor allem aus närrischer Sicht“, lacht Höfler.
E-Scooter auf der Bühne
Auch das lokale Geschehen kommt natürlich nicht zu kurz, bei den Proben sieht man den einen oder anderen E-Scooter auf der Bühne. Man darf gespannt sein, welche Rolle sie spielen. Jedenfalls war es für die Beteiligten eine der kürzesten Vorbereitungszeiten, denn Fastnacht ist schon sehr früh. „Aber es legten sich alle kräftig ins Zeug, brachten tolle Ideen ein und waren in sehr kurzer Zeit textsicher“, lobt Höfler.
31 Akteure werden auf der Bühne stehen, dazu drei Tanzgruppen sowie Überraschungsgäste. Acht Helfer sorgen für die Technik, neun kümmern sich um das Bühnenbild. Die Köpfe an der Spitze des Zunftballes sind mit Regie und Szenen Kai Armbruster, Benjamin Bäurer, Martina Dannecker, Alexander Gut, Amelie Hauger, Thomas Höfler und Markus Kuttruff.