Aleksandra Ilic übernimmt den Friseursalon in der Dauchinger Straße 94. Foto: Birgit Heinig

Der eine geht, die andere kommt. In der Dauchinger Straße 94 in Schwenningen geben sich die beiden Friseurmeister Ernesto Trovato und Aleksandra Ilic gerade die Klinke in die Hand. Die Friseurmeisterin ist motiviert für ihren Start.

Nach 29 Jahren verlässt Ernesto Trovato seinen Friseursalon „E.T. Haarschneidekunst“ und geht in den Ruhestand. Bis Weihnachten hat er hier seine Kunden empfangen. Der Name steht noch am Schaufenster. Dahinter sind die Handwerker aber bereits bei der Arbeit. Noch sind die Räume leer.

 

Das neue Logo von Aleksandra Ilic ist an der Ladentür auch erst nur provisorisch zu lesen: „A – Hairconcept“.

In rund zwei Wochen, so rechnet die Friseurmeisterin, wird sie hier in renoviertem Ambiente ihre ersten Kundinnen und Kunden empfangen können. Die offizielle Eröffnung ist am 1. Februar, gefeiert wird dann vor Ort am 3. Februar.

Der Traum der Selbstständigkeit

Seit 15 Jahren sei sie im Beruf, erzählt Aleksandra Ilic. Zuletzt war sie Mitarbeiterin von Guido Cristilli und seinem Team am Marktplatz. Jetzt, nachdem ihre Kinder großgeworden seien, könne sie sich ihren Traum der Selbstständigkeit endlich erfüllen, sagt sie und die Vorfreude ist ihr anzumerken.

Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Aceylia Erol werde sie in der Dauchinger Straße 94 „jeden Kundenwunsch“ erfüllen und dafür sorgen, dass man sich bei ihr wohlfühlen kann. Haarkunst gleich welcher Technik und Style werde sie hier anbieten und dabei mit nachhaltigen und tierversuchsfreien Produkten arbeiten. „Wir legen großen Wert auf fachliches Wissen und raffinierte Haarschneidetechniken und uns von der jährlich erscheinenden, weltbekannten Haarkollektion Tony&guy-Trends inspirieren“.

Mit Hilfe einer freischaffenden Make-up-Artistin bietet „A – Hairconcept“ auf Wunsch auch ein Gesamtpaket für Frisur und Gesicht.

Ernesto Trovato wünscht ihr dabei viel Glück und Erfolg. Nach 40 Jahren im Friseurhandwerk legt er jetzt Kamm und Schere beiseite und widmet sich all den Dingen, „für die bisher keine Zeit blieb“. Froh sei er, dass der Standort, erhalten bleibt, den er vor fast 30 Jahren – genau wie Aleksandra Ilic jetzt – nach seinen Vorstellungen sanieren ließ, nachdem er zuvor bei Friseur Hirschberger in der Karlstraße tätig gewesen war.