Die Baustellen-Hüpfburgen sind ohne Unterbrechung eine Attraktion für die Kinder. Foto: Riedlinger

Mit einem großen Fest brachte die Stadtverwaltung Rottweil am Samstag ihren Bürgern die Umbaumaßnahmen am Friedrichsplatz näher.

Da konnte man einen Blick auf die Entwicklung der Sanierungsbebiete „Stadtmitte“ und „in der Au“ werfen und hatte Gelegenheit, sich über Projekte, Hintergründe oder Fördermaßnahmen zu informieren oder an einer Führung teilzunehmen.

 

Doch eigentlich lag der Focus für viele Besucher mit ihren Kindern bei herrlichen Frühsommer-Wetter ganz woanders: Hier konnte nach Herzenslust in Sandhäufen gebuddelt werden. Das war Baustelle zum Anfassen. Sandhaufen oder Buddelberge gab es in kleiner und in größerer Ausführung – für diejenigen, die sich an einem Mini-Bagger versuchen wollten. Dabei gaben die Mitarbeiter der Firma Schäfer gedudig Auskunft und betreuten die Nachwuchs-Baggerfahrer.

Von wegen Männerdomäne

Und wer sagt denn, dass Baggern mit einem Baustellengerät eine Männerdomäne sei? Manche junge Mutter mit dem Kleinkind auf dem Schoß strafte diese Annahme Lügen mit konzentriertem Tun.

Eine riesige Hüpfburg im Mega-Baustellen-Outfit sorgte für Begeisterung, und auch in der kleineren Hüpfburg der Energieversorgung Rottweil (ENRW) war kaum Platz für noch mehr Kinder, so groß war der Andrang. In der Mitte des Platzes, etwa vor dem Eingang zur Stadtbücherei, sorgte Benny Sigrist mit Gitarre für eine musikalische Untermalung und schaffte einen entspannten Rahmen zum Verweilen und Genießen.

Viele junge Zuschauer zog es geradezu magisch zu „Mischter Toscana“, der mit seiner Zaubershow in seinen Bann zog.