Mit schwerem Gerät rückt die Schönwälder Firma Pfaff der alten Aussegnungshalle in Triberg zu Leibe.Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder Bote

Abriss: Bagger schafft Platz für Neubau auf dem Friedhof / Anfallende Materialien werden getrennt recycelt

In seiner Sitzung Anfang März hatte der Gemeinderat der Wasserfallstadt beschlossen, den Abbruch der derzeitigen Aussegnungshalle auf dem Triberger Friedhof in die Hände der Firma Pfaff aus Schönwald zu geben.

Triberg. Damit verbunden war der Neubau einer Baustraße, die notwendig wurde, um den allgemeinen Betrieb des Friedhofs so wenig wie möglich zu stören. Der Rückbau samt Baustraße soll brutto 53 701 Euro kosten.

Wertvolle Fenster

Nun wurde in dieser Woche mit dem Abbau begonnen, nachdem der Weg vom Wässerlewald hergestellt wurde.

Am Dienstag wurde das Gebäude vom Stromnetz abgehängt, wie Sven Ketterer auf Nachfrage erklärt. Er ist für Rückbau und Neubau der Halle in der Triberger Stadtverwaltung zuständig. Ausgebaut wurden zudem die "ganz offensichtlich wertvollen Fenster" der alten Aussegnungshalle.

Nun war der Weg frei für den großen Abbruchbagger der Firma Pfaff, der mit einem Spezialgreifer große Lücken in das Gebäude fraß.

Bei einem solchen Rückbau gelte es laut Ketterer auch, verschiedene Materialien getrennt voneinander zu recyceln – beispielsweise kann Holz als Brennholz Verwendung finden, andere Bestandteile wie Metalle sind direkt recyclingfähig. Bei dem Tempo, das das Schönwälder Unternehmen derzeit an den Tag legt, wird der Rückbau recht flott voranschreiten, was dem Plan Ketterers, "noch in diesem Jahr Beerdigungen in einer neuen Aussegnungshalle durchführen zu können", in jeder Hinsicht entgegen kommen dürfte.

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