Blick auf den Friedhof in Schömberg Foto: Eyckeler

Die Räte in Schömberg debattieren über die passende Ausleuchtung am Friedhof Schömberg.

Der Schömberger Gemeinderat sowie der Schörzinger Ortschaftsrat müssen Licht ins Friedhofdunkel bringen. Die Suche nach der passenden Beleuchtung für den Ruheort gestaltete sich am Mittwochabend aber schwieriger als angenommen.

 

„Die bisher vorgesehene Wegebeleuchtung im Friedhof Schömberg muss in Bezug auf Lampenart und Anzahl der Leuchten nochmals überdacht werden“, war bereits aus den Beschlussunterlagen herauszulesen. Tobias Kupferschmid, Technischer Leiter beim Überlandwerk Eppler, war in der Sitzung zu Gast und präsentierte dem Gremium diverse Beleuchtungsmöglichkeiten.

Schnell entwickelte sich eine hitzige Debatte, und auf einmal sahen sich Verwaltung und Räte mit zahlreichen Fragen und Unklarheiten konfrontiert: Wie viele Lampen sind eigentlich nötig? Wie viele Wege müssen ausgeleuchtet werden? Und zu welcher Uhrzeit macht eine Beleuchtung überhaupt Sinn?

Genaue Ausleuchtung noch nicht geklärt

Ratsmitglied Daniel Saffrin etwa war sich sicher, man könnte einige Lampen einsparen, „da wir nicht jeden Winkel ausleuchten müssen“. Wie sieht es dann mit der Haftung aus? Da der Friedhof öffentlich zugänglich ist, sei es sehr wahrscheinlich, dass die Stadt haftet, wenn sich eine Person verletzt aufgrund zu geringer Ausleuchtung.

Am Ende einer emotionalen Debatte entschied sich das Gremium mehrheitlich für die vorgeschlagenen 13 Lampen – Kostenpunkt rund 12 000 Euro.

Wie genau die Ausleuchtung dann erfolgen soll, darüber wird das Gremium im Zweifel wohl noch mal beraten müssen.