Es tut sich etwas am Friedhof. Nachdem vor einiger Zeit vom Bauhof Bäume gefällt wurden, geht es nun im Innenbereich weiter.
Die Bäume mussten entfernt werden, da bald ein großer Kranwagen anrücken wird. Dieser hebt Fertigteile – verblendete Winkelsteine – auf den Friedhof. Die Bäume wären dem Vorhaben im Weg gestanden, da der Kranwagen nicht über die Bäume gekommen wäre.
Damit der Kranwagen entsprechend rangieren kann, ist auch der Parkplatz unterhalb des Friedhofs gesperrt. Auch bei der Baustelleneinrichtung ist der Parkplatz gesperrt. Möglicherweise werden zeitweise auch Parkplätze entlang der Straße benötigt.
Drei bis vier Monate Bauzeit sind mindestens eingeplant. Spätestens im Herbst soll alles fertig sein. Allerdings ist das Ganze auch sehr wetterabhängig. Bei nasser Witterung kann mit den schweren Maschinen kaum gearbeitet werden.
Gelände ist nicht einfach
Der Besuch des Friedhofs ist trotz der Baumaßnahme möglich. Lediglich im unmittelbar angrenzenden Bereich könnte es zu Einschränkungen kommen. Der Hauptweg von der Aussegnungshalle wird teilweise betroffen sein. Bei Bestattungen werden die Bautätigkeiten ruhen.
Die Firma Hansmann aus Haslach ist Generalunternehmer des Großprojekts. Seit Anfang der Woche sind Mitarbeiter im nicht einfachen Gelände des Friedhofs tätig. „Wir schaffen als erstes eine Baustraße“, heißt es vor Ort von den Mitarbeitern der Firma.
Weitere Urnengräber
Sobald die Baustraße fertiggestellt ist, werden Fundamente gegraben. Später werden von der Firma Glatthaar Fertigteile angeliefert. Auf drei Feldern – fürs erste sind es drei Bauabschnitte – sind dann weitere Urnengräber möglich.
Unterhalb des Hauptwegs wird ein Zwischenweg eingebaut, der von der Aussegnungshalle barrierefrei begehbar sein wird. Ober- und unterhalb des Zwischenweges werden dann die immer stärker gefragten Urnengräber angelegt.
Neue Sitzgelegenheit
Zudem werden im Zuge der Sanierungsarbeiten Stützmauern, Geländer, eine Sitzgelegenheit und eine umfangreiche Begrünung gebaut.
Der Aushub wird derweil an den Lagerplatz am Hölzle in Richtung Sulzbach gefahren. Die Mengen, die in letzter Zeit dort angeliefert wurden, zeugen von einer regen Bautätigkeit in Lauterbach und Sulzbach.
Der Gemeinderat hatten den Auftrag für den weiteren Sanierungsabschnitt des Friedhofs bereits im vergangenen Jahr an die Firma Hansmann vergeben.
Mit den Ausblühungen an der Friedhofsmauer hat die Sanierung indes nichts zu tun. Dort sind Gerichte und Anwälte um eine Klärung des Streits, wer für das unschöne Aussehen verantwortlich ist, tätig.