Mit behauenen Steinen, wie an der Urnenwand, sollen die Gabionen für die Einfriedung gefüllt werden. Foto: Ziechaus

Für die neue Einfriedung am Friedhof in Hardt gibt es einen Mehraufwand für die Steinfüllung der Gabionen mit behauenen Steinen.

In dem Angebot für die Gabionen waren zur Füllung unbehauene Steine aus dem gewünschten Steinbruch angeboten worden.

 

In den bisher aufgestellten Wänden bei der Urnenwand waren behauene Steine eingebaut. Bei der Lieferung der Steine für die Füllung der Gabionen waren einige Gemeinderäte nicht zufrieden mit dem Baumaterial.

Armin Klausmann fand behauene Steine „deutlich besser“, wie auch Sabrina Storz. Franz Marte wollte behauene Steine für ein einheitliches Bild, während sein Kollege Markus Wehrle auch mit unbehauenen Steinen „leben könnte“.

Die behauenen Steine seien deutlich teurer mit einem Mehraufwand von 11 766 Euro, bezifferte Bürgermeister Michael Moosmann die Kosten für das Gesamtpaket.

Hecke ist entfernt

Beim Anblick der Muster fand sich schnell eine Mehrheit von acht Gemeinderäten für die behauene Variante bei jeweils zwei Gegenstimmen und Enthaltungen.

Die gelieferten unbehauenen Steine könnten für Füllungen verwendet werden. Die bisherige Hecke an der Westseite am Friedhof wurde schon vollständig entfernt, so dass die neue Einfriedung wie geplant aufgebaut werden kann.