Wird vielen Friedhofsbesuchern die Vorarbeiten erleichtern: der neue Pflanztisch mit angenehmer Arbeitshöhe. Foto: Rolf Reißmann

Die Bürgerstiftung und einige Partner haben einen Pflanztisch für den Grenzacher Friedhof ermöglicht.

Eine kleine, aber spürbare Erleichterung finden Friedhofsbesucher seit neuestem in Grenzach vor. An der unteren Wasserstelle neben dem Eingang steht jetzt ein neuer Pflanztisch.

 

Rheinfelden steht Pate

Gut nutzbar ist er sicherlich in den kommenden Wochen, wenn viele Friedhofsbesucher die Gräber ihrer Angehörigen neu gestalten werden. Wer kennt das nicht, wie anstrengend es ist, gebückt die Blumen aus ihren zu Gefäßen zu nehmen, eventuell noch etwas zu beschneiden und vorzubereiten? Nun ist das ich in weniger anstrengender Position möglich. Thea Philipp-Schöllermann hatte die Idee dazu. Sie hatte mitbekommen, dass in Rheinfelden ein Pflanztisch auf Friedhof aufgestellt werden soll. Diese Idee trug sie an die Bürgerstiftung Grenzach-Wyhlen heran und stieß dort damit auf offene Ohren.

Die Bürgerstiftung ging auf Suche nach Partnern, fand sie sowohl bei der Friedhofsverwaltung als auch bei Steinmetz Christian Wucherpfennig. Der stiftete eine geschliffene Granitplatte samt der erforderlichen Seitenwände. Jürgen Maares fand einen Partner, der den stählernen Tragrahmen baute. Stiftungsvorstand Klaus Keßner organisierte Platzierung und Montage – nun steht das der Tisch. Peter Ferette, bei der Gemeindeverwaltung zuständig für Datenschutz und Arbeitssicherheit, stimmte dem Vorhaben zu. Er bat aber darum, dass sich jemand um den Pflanztisch kümmert, damit keine Unordnung entstehe.

Ralf Blubacher achtet drauf

Friedhofsgärtner Ralf Blubacher und seine Mitarbeiter wollen nun ein Auge darauf werfen. Eine kleine Schaufel hängt an einer Kette. Was noch fehlt ist ein kleiner Besen, um Erdreste von der Platte zu kehren.

Stefan Hoog, Vorstand der Bürgerstiftung, sieht die schnelle Umsetzung dieses keinen Projektes als gutes Beispiel dafür, wie sich Stiftung und Partner darum kümmern, mit kleinen Verbesserungen den Alltag der Einwohner zu erleichtern. In diesem Fall sogar ohne besonderen finanziellen Aufwand. Wenn Partner Wissen, Zeit und Tatkraft einbrächten, entstünden schnell gute Lösungen, sagt Hoog.