Großbaustelle rund um die Friedhofskapelle in Dotternhausen: Sie wird künftig barrierefrei über einen neuen Weg erreichbar sein. Foto: Visel

Im Rahmen der grundlegenden Sanierung des Friedhofs in Dotternhausen müssen Kanalleitungen gelegt werden. Zudem entsteht ein neues Wassernetz.

Dotternhausen - Als Erstes sei die Drainage außerhalb des Friedhofgeländes wieder hergestellt worden. Zudem würden neue Drainagen- und Kanalleitungen verlegt sowie der Wegebau bei den Grabfeldern S, T und U, die sich links und rechts vom Kreuz und in Richtung Containerplatz befinden, vorangetrieben.

Derzeit nur ein Brunnen

Da auch das komplette Wassernetz auf dem Friedhof neu erstellt wird, sei bis zu dessen Fertigstellung eine Notwasserversorgung gelegt worden. Die Gemeinde bittet die Friedhofsbesucher daher um Verständnis, dass bis zur Fertigstellung nur ein Brunnen zur Verfügung steht.

An der Stelle der bisherigen Ablageboxen werden die vier neuen Containerboxen gebaut. In diesem Zusammenhang müssen im Bereich des Grabfelds U (Reihenrasengräber) noch zwei Bäume gefällt werden, da deren Wurzelwerk sowohl die Drainagen als auch die Belegung gefährden. Zeitgleich werden die noch vorhandenen Baumstümpfe entfernt.

Weitere Sträucher werden gerodet

Weiterhin ist geplant, dass zeitnah die Sträucher und Bodendecker, insbesondere im neuen Grabfeld C, den Baumgräbern, gerodet werden. Künftig, so teilt die Gemeinde mit, werde es auch zwischen den Grabfeldern T und U keine trennenden Sträucher mehr geben.

Kosten: rund eine Million Euro

Die Sanierung des Friedhofs kostet rund eine Million Euro. Es entstehen neue Wege und weitere Grabfelder _ auch für neue Bestattungsformen. Der Zugang zur Kapelle wird künftig barrierefrei über einen geschwungenen Weg an der Nordseite sein, der bereits im Groben zu erkennen ist.

Wichtig ist der Gemeinde, dass die Kapelle weiter im Mittelpunkt des Friedhofs steht und durch das Wegfallen mehrerer Bäume wieder besser einsehbar ist.