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Friedensgespräche Lufthansa und Ufo sprechen konstruktiv miteinander

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Der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft Ufo führte bereits zu rund 2000 Flugausfällen. Foto: Silas Stein/dpa Foto: dpa

Frankfurt/Main - Die Friedensgespräche zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo verlaufen nach Angaben aus Verhandlungskreisen konstruktiv.

Man habe den Eindruck, dass das Unternehmen sein am Montag vorgelegtes Angebot ernst meine, heißt es in einer intern verbreiteten Mitglieder-Information des Ufo-Vorstands. Lufthansa verhandele über die rechtssichere Ausgestaltung des Vorschlags, der im Erfolgsfall bis zum Ende dieser Woche in konkrete und belastbare Vereinbarungen gegossen werden solle.

Die Ufo hatte am Montag ihre Vorbereitungen für einen unbefristeten Arbeitskampf ausgesetzt, nachdem der neue Personalvorstand Michael Niggemann eine neue Lösungsinitiative gestartet hatte. Über die Inhalte war zunächst nichts bekannt geworden. Auch am Mittwoch wollten sich Sprecher beider Seiten nicht zu konkreten Verhandlungsthemen äußern.

Ufo warnte die Lufthansa davor, mögliche Ergebnisse am Schluss wieder vom Tisch zu nehmen. Man könne die Streikvorbereitungen jederzeit wieder aufnehmen, teilte sie ihren Mitgliedern mit. In dem Konflikt hat Ufo seit Oktober bereits drei Streikwellen bei verschiedenen Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns veranstaltet. Rund 2000 Flüge fielen bislang aus.

Neben Tarifthemen zu Arbeitsbedingungen, Renten und Entgelten haben die langen Auseinandersetzungen zwischen den streitenden Parteien einige Konflikte hinterlassen, die möglicherweise in einer Mediation gelöst werden können. Es geht unter anderem um persönliche Klagen der Lufthansa und damit verbundene Haftungsfragen gegen frühere und aktuelle Vorstände der Gewerkschaft. Auch war der frühere Ufo-Chef Nicoley Baublies aus Lufthansa-Diensten entlassen worden. Die Ufo hat ihrerseits eine Millionenforderung gegen die Lufthansa aufgestellt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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