Der Vorstand des Freundeskreis Blumberg/Kunszentmiklos wurde komplett bestätigt (von links): Uschi Pfeiffer, Margit Kopisch, Ingolf Broßeit, Marlene Krätzer, Roland Pfeiffer und Christine Götz. Foto: Herrmann

Trotz regem Schüleraustausch fehlt dem Verein der Nachwuchs.

Blumberg - Bei der Jahreshauptversammlung des deutsch-ungarischen Freundeskreises Blumberg/Kunszentmiklos wurde der gesamte Vorstand per Akklamation einstimmig bestätigt. Die engagierte Vereinschefin Uschi Pfeiffer kann nun seit neun Jahren auf ein bewährtes Team bauen.

Nur minimale Aktivitäten

Pandemiebedingt musste sich der Freundeskreis in den vergangenen zwei Jahren auf minimale Aktivitäten beschränken. Ingolf Broßeit als stellvertretender Vorsitzender, Christini Götz, als Kassiererin, Roland Pfeiffer als Schriftführer sowie die Beisitzer Margit Kopisch, Gisela Moses und Marlene Kätzer vervollständigen die Führungsriege. Für die Kassenprüfung sind Heike Broßeit und Klaus Krähmer verantwortlich.

"Wir sahen uns zuletzt viel zu selten, darum haben wir uns für die Ausführung der Jahreshauptversammlung unter der 2G-Regel entschlossen", freute sich Uschi Pfeiffer über den guten Besuch. Zum monatlichen Stammtisch, wo in geselliger Runde viele Ideen ausgetauscht werden, konnte im vergangenen Jahr nur einmal eingeladen werden.

Politik ist hier außen vor

Und wie lässt sich die Freundschaft pflegen? "Mit unseren Partnern in Ungarn, wo sonst jährliche gegenseitig Besuche stattfanden, halten wir telefonisch oder über die sozialen Medien viel Kontakt. Bei uns steht die Freundschaft im Mittelpunkt, die Politik ist hier außen vor," gab die Vorsitzende ein klares Bekenntnis ab.

Knapp 60 Mitglieder gehören dem Blumberger Freundeskreis an. "Trotz regelmäßigen Schüleraustausch schlossen sich in den vergangenen Jahren keine Jugendlichen an", macht der Vorsitzenden diese Entwicklung etwas Sorgen.

Die Kassiererin Christine Götz, die als Gründungsmitglied seit 22 Jahren im Amt ist, bilanzierte eine solide Kassenlage. "Hoffentlich können wir bald wieder aktiver werden", blickte Schriftführer Roland Pfeiffer in seinem kurzen Bericht verhalten nach vorne.