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Freudenstädter zu Corona-Krise "Für viele eine große psychische Belastung"

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Corona bestimmte das Jahr 2020 weltweit. (Symbolfoto) Foto: Punz

Freudenstadt - Corona bestimmte das Jahr 2020 weltweit. Ob diese Krise bald ein Ende hat, steht noch in den Sternen. Wir haben die Menschen in Freudenstadt gefragt, wie sie das vergangene Jahr empfunden haben, welche persönlichen Erkenntnisse sie aus der Corona-Krise gezogen haben und was sich vom neuen Jahr erhoffen.

Diethart Dittner aus Freudenstadt sagte: "Gegenüber einer großen Stadt hat man hier große Vorteile. So hat man doch auch noch Wege, auf denen man sich allein frei bewegen kann, ohne auf große Menschenmassen zu stoßen. Was mich sehr am Jahr 2020 gestört hat, ist, dass meine Frau und ich kaum Kontakt zu unseren Kindern haben konnten." Seine Frau Edeltraut Dittner ergänzt: "Mein Mann und ich sind Rentner und uns macht die Ausgangssperre daher nicht so viel aus. Positiv am vergangenen Jahr fand ich, dass man sich überall im Wald bewegen konnte."

Birgit Hildebrand aus Freudenstadt findet, man kann auch ohne große Veranstaltungen auskommen. "Was ich 2020 schön fand, war, dass man ins Schwimmbad konnte, ohne dass es überfüllt war", meint die 56-jährige. "Zumindest bis zur erneuten Schließung. Auch in der Stadt gab es keinen riesigen Andrang mehr. Was mir auffällt, ist, dass die Leute unzufriedener sind. Aber ohne große Veranstaltungen geht es doch auch. Wir haben genug zu essen und zu trinken und es herrscht kein Krieg bei uns. Es gibt nichts zu jammern".

Wolfgang Schrade (55) aus Freudenstadt hat auch die wirtschaftliche Entwicklung im Blick: "Bis jetzt verlief der Jahresanfang ziemlich ruhig, es ist noch das gleiche wie immer. Ich hoffe, dass die Corona-Pandemie nicht so lange andauert und bald ein Ende hat. Hoffentlich nimmt die Wirtschaft nicht weiter einen großen Schaden".

Die 79-jährige Monika Martin ist in Hinsicht auf die materielle Situation sorgenfrei. "Ich als Rentnerin bin wirtschaftlich zum Glück nicht betroffen", sagt die Frau aus Freudenstadt. "Positiv im vergangenen Jahr war, dass ich manche Menschen stressfreier erlebt habe und manche auch mehr Freizeit hatten. Für viele ist die Situation aber eine große psychische Belastung, vor allem für Menschen, die alleine leben. Durch die Kontaktbeschränkungen ist es aber nur möglich, Menschen aus einem weiteren Haushalt zu treffen."

Für Uwe Kuball (65) aus Freudenstadt verlief der Jahreswechsel ziemlich ruhig. "Rund zwei Drittel der Menschen haben sich an die Maßnahmen gehalten. 2020 gab es nicht viel Positives. Wenn man keine Maske aufsetzt, dann gefährdet man sich selbst und andere. Das muss nicht sein", resümiert er.

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