Die Freudenstädter Künstlerin Christine Huber in der von ihr gemalten Tierschau. Foto: Hannes Kuhnert

Die Freudenstädter Malerin Christine Huber ist zur Kunstmesse „ARTe“ Mitte Juli an den Bodensee eingeladen. Was das für die Künstlerin bedeutet.

Erstmals dabei bei der renommierten Kunstmesse „ARTe“ in Konstanz ist die Freudenstädter Malerin Christine Huber.

 

Die Publikumsmesse ist vom 18. bis 20. Juli im Bodenseeforum in Konstanz zu sehen. 60 ausgewählte Galerien und Künstler präsentieren dort Gegenwartskunst und Werke der Klassischen Moderne im zwanglosen Ambiente. Die Künstler aus dem In- und Ausland zeigen Gemälde, Grafiken, Fotografien oder Skulpturen auf 1800 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Bemerkenswert vielseitige Künstlerin

Unter ihnen ist in diesem Jahr auch Christine Huber. Die Freudenstädter Malerin bekam eine Einladung zur Messe und musste sich sodann mit vier neueren Arbeiten bewerben. Nun freut sie sich – gemeinsam mit ihrer Familie – auf die Gelegenheit, ihre Malerei zusammen mit teils renommierten Vertretern moderner Kunst ausstellen zu können.

Das fröhliche Hennen-Trio Foto: Hannes Kuhnert

Christine Huber ist eine bemerkenswert vielseitige Künstlerin, die nicht zuletzt mit ihren „coolen Kuhbildern“ bekannt geworden ist. Bunte, lebendige Porträts von fröhlichen Rindviechern in fast allen – und meist artgerechten – Lebenslagen. In ihrem Haus in der Salenbergstraße lachen in einer kunterbunten Treppenhausgalerie unzählige Kuhgesichter von der Wand. Längst hat sich die farbenfrohe Tierschau um etliche Gattungen vermehrt. Da röhrt der Schwarzwaldhirsch, äst das Reh, gackern Henne und Hahn, blöken Schafe mit ihren Lämmern um die Wette, vorwiegend in Acryl oder auch mal als Aquarelle gemalt. Oft sind Materialien oder kleine Zeichnungen in den Collagen versteckt.

Gefühlvolle Porträts von kleinen und großen Hunden sind derzeit ihre Spezialität. In Konstanz wird sie mit einem Dutzend moderner Blumen- und Tierbilder vertreten sein.

Vorbereitung für „Ortszeit“ laufen

Christine Huber hat einfühlsame Porträts von jungen Leuten gemalt, für eine Zeitung in einer Serie praktische Anleitungen zum Zeichnen und Malen gegeben, hat Bücher geschrieben und gemalt und ist selbst in verschiedenen Veröffentlichungen nachzublättern. Zuletzt im Buch von Marion Landwehr „Cafés & Ateliers im Nördlichen Schwarzwald“. In diesem taucht sie zusammen mit zahlreichen bekannten Handwerkern und Künstlern aus der Region auf.

Seit mehreren Jahren ist sie in der „Ortszeit“ vertreten, ein im zweijährigen Turnus wiederkehrender Kunstwettbewerb der Stadt Pforzheim mit den Kreisen Freudenstadt, Calw und dem Enzkreis. Für die „Ortszeit 2026“ läuft Anfang Oktober die Bewerbungsfrist aus. „Da will ich etwas ganz neues, etwas ganz anderes versuchen“, sagt Huber. Mehr will sie aber noch nicht verraten.