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Freudenstadt Zwitscherstube aus der Vergessenheit geholt

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In der Hotelbar des ehemaligen Hotels Waldlust (von links): Supitcha Suhhanonkul, Yunke Li, Antoine Ha und Johan Hildingsson. Foto: Denkmalfreunde Waldlust Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Von der Zwitscherstube Waldlust hatten die vier jungen Menschen noch nie etwas gehört, doch jetzt dürfte diese einstige legendäre Nachtclub-Bar im ehemaligen Hotel Waldlust für alle mehr als ein wohlklingender Name sein.

Guilherme Lopes (21) aus Portugal, Olga Bovyrina (21) aus Russland, Amber Burbidge (20) aus England und Zhahara Kushekbayeva (34) aus Kasachstan waren Mitglieder der zwölfköpfigen Freiwilligengruppe, die unter Regie der Denkmalfreunde Waldlust die ehemalige Zwitscherstube aus der Vergessenheit hervorholten und wieder sichtbar machten. Das Projekt trug den Arbeitstitel "Zwitscherstube – die Rückkehr".

Die vier Helfer hatten ein gemeinsames Interesse an der Arbeit für die Denkmalfreunde und für European Heritage Volunteers, die Denkmalpflege-Partnerorganisation. Sie hatten entweder vom Denkmalprojekt Hotel Waldlust gehört, sie waren gespannt auf den "Black Forest", wollten ihre Deutschkenntnisse schulen oder sich in praktischen wie sinnvollen Tätigkeiten für Studium oder Ausbildung üben. Gilherme Lopes macht ein Museums-Studium in Lissabon und ist bereits als Restaurator tätig, Olga Bovyrina arbeitet als Dienstleistungs-Spezialistin, Amber Burbidge studiert in York Geschichte und suchte ein Praktikum für ihr Studienfach. Zhahara Kushekbayeva sah in dem Freudenstadt-Projekt eine großartige Gelegenheit, Geschichte "zu berühren" und für ein Kulturerbe sinnvolle Arbeit zu stiften.

Wahre Fundgrube für an Denkmälern interessierte Menschen

Aus den Niederlanden, Frankreich, Schweden und Thailand kamen Yunke Li (18), Antoine Ha (19), Johan Hildingsson (27) und Supitcha Suhhanonkul (23). Auch sie arbeiteten an der "Zwitscherstube" mit. Yunke Li studiert Architektur an der Uni in Delft und ist besonders an historischen Gebäuden interessiert. Die "Waldlust" in Freudenstadt stellte für sie eine wahre Fundgrube dar und ein ganz besonderes Arbeitsfeld. Supitcha Suhhanonkul, die das Welterbe-Studienfach in Cottbus studiert, hatte die Denkmal-Projektaufgabe in Freudenstadt einfach gefesselt, vor allem die Verwandlung einer ver- und zugebauten Örtlichkeit in einen denkmalträchtigen, historisch gültigen Zustand. Antoine Ha aus Straßburg, Student der Politischen Wissenschaften, war ein Rückkehrer. Vergangenes Jahr war er bereits beim Projekt "Historische Hotelgärten Waldlust Freudenstadt" dabei.

Johan Hildingsson, der in Lissabon Management studiert, brachte allerhand Erfahrungen im konstruktiven Arbeiten mit Bauten mit. Auch er war fasziniert von der Hotel-Geschichte "Waldlust" und griff dann bei der Ausschreibung des Denkmalprojekts gleich zu.

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