Das Weiterbildungsprogramm "Smart Systems Engineering" unter der Leitung von Mike Barth (rechts) ist am Campus Schwarzwald gestartet. Foto: Campus Schwarzwald

Auftakt: Campus Schwarzwald und Hochschule Pforzheim starten kooperatives Weiterbildungsprogramm

Kreis Freudenstadt - Es geht los: Das Weiterbildungsprogramm "Smart Systems Engineering" (SSE) unter Leitung von Mike Barth hat seinen Auftakt am Centrum für Digitalisierung, Führung und Nachhaltigkeit Schwarzwald gGmbH Freudenstadt (Campus Schwarzwald) gefeiert.Das wissenschaftliche Programm erfolgt im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hochschule Pforzheim, der Akademie an der Hochschule Pforzheim GmbH und dem Campus Schwarzwald, die im März geschlossen wurde.

"Die Nachfrage nach lebenslanger berufsbegleitender Weiterbildung ist trotz Corona ungebrochen. Wir treffen mit unseren Inhalten den Zahn der Zeit und machen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer fit für die Herausforderungen der Digitalisierung", ist Mike Barth überzeugt, der das Programm gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Campus Schwarzwald, Stefan Bogenrieder, konzipiert hat.

Teilnehmer werden fachlich begleitet

Die berufsbegleitenden Module richten sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Anlagen- und Maschinenbau, der Produktentwicklung oder dem Produktionsumfeld, an Technische Planer, Berater und Projektierer sowie an Wirtschaftsingenieure mit Schwerpunkten in der Entwicklung von Produkten oder Anlagen.

Smartes Engineering, Digitaler Zwilling, Optimierung, Künstliche Intelligenz, Automation, Internet of Things – im Laufe der interaktiven Online-Einheiten vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse im Bereich der Digitalisierung. "Wir befähigen sie dazu, eine führende Rolle in der Entwicklung technischer Innovationen einzunehmen", wird Bogenrieder in der Pressemitteilung des Campus Schwarzwald zitiert.

Der erste Tag stand im Zeichen des gegenseitigen Vorstellens, dem Erfahren der jeweiligen fachlichen Hintergründe und Erwartungen an das Programm sowie dem Aufsetzen und Besprechen der Software-Werkzeuge in den neuen Räumen des Campus Schwarzwald in Freudenstadt. Die weitere Wissensvermittlung erfolgt durch sechs Onlinephasen inklusive Mid-Term-Präsentation und Evaluation. Lernmaterialien, darunter Videos, stehen den Teilnehmern auf einer Online-Plattform zur Verfügung. Der gegenseitige Austausch erfolgt primär per Video-Konferenz oder per Chat im virtuellen Diskussionsforum.

"Das Blended-Learning-Format kombiniert Präsenz- und Onlinephasen", erklärt Mike Barth, Professor für mechatronische Systementwicklung an der Hochschule Pforzheim. Die Teilnehmer könnten sich ihre Zeit selbst einteilen – und würden dabei fachlich und wissenschaftlich begleitet. "Durch diese Flexibilität kann Weiterbildung berufsbegleitend bestmöglich realisiert werden."

Berufsbegleitendes Masterstudium geplant

Auf die Abschlussveranstaltung des ersten Moduls in den Räumen des Campus Schwarzwald im Dezember folgt die Prüfung im Januar. Daran anschließend können im Rahmen des Smart-Systems-Engineering-Programms weitere Zertifikate in den Bereichen Innovationsmanagement, Technische Optimierung, Sustainability Management, Technologiemanagement sowie IoT-Projekt absolviert werden.

Im Modul IoT-Projekt überführen die Teilnehmer anhand realer Aufgabenstellungen aus den Firmen das theoretisch Erlernte in praktische Lösungsansätze. "Hierfür steht den Studierenden unser hochmodernes Labor in Freudenstadt zu Verfügung", so Campus-Chef Bogenrieder.

Weitere Module, wie das Aufbaumodul Smart Systems Engineering II, befinden sich laut der Mitteilung derzeit in Planung. Fünf erfolgreich abgeschlossene Module führen die Teilnehmer zum Abschluss "Diploma of Advanced Studies" (DAS). Darauf aufbauend ist am Campus Schwarzwald für die Zukunft außerdem ein berufsbegleitendes Masterstudium geplant.

Weitere Informationen: www.campus-schwarzwald.de/weiterbildung/sse

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