Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Freudenstadt Zahlreiche Hinweise zu Hildegard Rath

Von
Ein Schwarz-Weiß-Porträt von Hildegard Rath mit ihrer Unterschrift ist inzwischen im Besitz des Heimat- und Museumsvereins für Stadt und Landkreis Freudenstadt. Das Jahr der Aufnahme ist derzeit nicht bekannt. Foto: rt Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt . Auf großes Interesse stieß die Berichterstattung über die Freudenstädter Künstlerin Hildegard Rath (1909 bis 1992), die in ihrer Heimatstadt so gut wie unbekannt ist. Wohl weil sie seit dem Zweiten Weltkrieg in Paris und später in den USA lebte, wo sie sich internationale Anerkennung als Malerin und Lehrerin erwarb.

Der Heimat- und Museumsverein für Stadt und Landkreis Freudenstadt (HMV) bemüht sich derzeit, mehr über Leben und Werk der Künstlerin zu erfahren, deren Verwandte ein Haus in Freudenstadt besitzen. Hans-Jürgen Schnurr, Geschäftsführer des Vereins, erreichten in den vergangenen Tagen zahlreiche Hinweise von Lesern aus der Region und von auswärts, die entweder selbst Bilder von Hildegard Rath haben oder zu wissen glauben, wo solche aufzustöbern sind. Dabei reichen die Wege bis nach Hessen und Schleswig-Holstein.

"Ich gehe jetzt auf den Dachboden und schau nach, ob ich noch Bilder von Hildegard Rath finde", versicherte eine Leserin aus Freudenstadt, die die Künstlerin und deren Familie noch kennengelernt hat. Lebhaftes Interesse an der Forschungsarbeit von Schnurr zeigt auch das Kreisarchiv in Freudenstadt. Andererseits bekundeten selbst eingefleischte Freudenstadtkenner und heimische Kunstexperten überrascht, noch nie etwas von der Künstlerin gehört zu haben.

Den Heimatpflegern wurde von vielen Seiten Respekt bekundet für ihr Bemühen, eine fast vergessene einheimische Künstlerin in Erinnerung zu rufen. Auch bestärkt dadurch, wird der Verein in seinen Forschungen nicht nachlassen. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit Hermione Silberhorn, Ärztin in Florenz, die ihren erneuten Besuch in Freudenstadt für den Herbst angekündigt hat, fortgesetzt.

Schnurr ist es inzwischen gelungen, ein Schwarz-Weiß-Foto mit einem Porträt von Hildegard Rath mit ihrer Unterschrift von einem US-Auktionshaus in Colorado-Springs zu erwerben. Der Heimat- und Museumsverein bittet um weitere Hinweise unter Telefon 0176/ 52 25 79 88.

Artikel bewerten
2
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.